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Bensen (Hessisch Oldendorf)

Siedlung in Deutschland

Bensen ist ein Ortsteil der Stadt Hessisch Oldendorf im Weserbergland im Landkreis Hameln-Pyrmont.

Bensen
Koordinaten: 52° 10′ 25″ N, 9° 19′ 42″ O
Höhe: 130 m ü. NN
Fläche: 8,72 km²
Einwohner: 376 (2008)
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Eingemeindet nach: Fischbeck
Postleitzahl: 31840
Vorwahl: 05152

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

 
Blick vom Osterberg auf die Ortschaft Bensen

Bensen liegt direkt am Süntel und ist 6,8 km vom Zentrum Hessisch Oldendorf (Bahnhof) und 11,4 km von der Kreisstadt Hameln entfernt. Zusammen mit den Ortsteilen Haddessen, Höfingen und Pötzen bildet es auch die nach dem Süntel benannte Ortschaft.

GeschichteBearbeiten

Rodung und Besiedlung des Gebietes reichen vermutlich in das frühe Mittelalter zurück. Die schriftliche Überlieferung setzt mit dem Jahr 955 ein. Eine Manse zu Benneshusun (Haus des Benno) gehörte zur Gründungsausstattung Ottos I. für das Stift Fischbeck.[1] 1244 schenkte Gräfin Adelheid unter anderem zwei Höfe Bennenhusen ihrer gleichnamigen Tochter, der Gattin des Grafen Ludwig.[2]

1957 wurde das neue Schulgebäude in Betrieb genommen. Die Friedhofskapelle wurde 1972 eingeweiht. Die Schule wurde 1976 geschlossen, seitdem wird das Gebäude als Dorfgemeinschaftshaus genutzt.

Bensen nahm 1964 (5. Platz), 1968 (4. Platz) und 1991 am Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden teil.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 1550 1795 1858 1910 1935 1950 2002
Einwohner 150 268 409 393 299 604 *) 388

*) Einwohnerzunahme durch Vertriebene und Flüchtlinge

VereinslebenBearbeiten

1898 wurde der Männergesangverein gegründet. 1927 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Theodor Sickel (Hrsg.): Diplomata 12: Die Urkunden Konrad I., Heinrich I. und Otto I. (Conradi I., Heinrici I. et Ottonis I. Diplomata). Hannover 1879, S. 255–256 (Monumenta Germaniae Historica, Digitalisat)
  2. Peter von Kobbe: Die älteste Geschichte des Herzogthums Lauenburg, Göttingen 1821, S. 340–341 Anm. 37 (Scan bei Google Books)