Begrabt die Wölfe in der Schlucht

Film von Ted Kotcheff (1974)

Begrabt die Wölfe in der Schlucht ist ein in Israel gedrehter Spätwestern um einen indianischen Helden. Der Film hatte in Deutschland am 7. März 1974 Premiere.

Film
Deutscher Titel Begrabt die Wölfe in der Schlucht
Originaltitel Billy Two Hats
Produktionsland USA, Israel
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1973
Länge 99 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Ted Kotcheff
Drehbuch Alan Sharp
Produktion Norman Jewison
Patrick J. Palmer
(Algonquin Productions)
Musik John Scott
Kamera Brian West
Schnitt Thom Noble
Besetzung

InhaltBearbeiten

Späte 1890er Jahre. Billy Two Hats, ein Halbindianer, hält sich als Bandit über Wasser und tut sich mit dem Schotten Arch Deans zusammen. Beide vermasseln einen Banküberfall, der wenig Geld, aber einen Toten einbringt. Bei der Befreiung des inhaftierten Billy erleidet Deans eine Verwundung am Bein. Nach einiger Zeit der Flucht finden sie Unterkunft in der Hütte eines alten Ranchers, und Deans macht sich auf die Suche nach einem Arzt, während Billy die sexuellen Vorzüge der jungen Ranchersfrau, Esther Spencer, genießt. Dieser Aufenthalt ermöglicht es Sheriff Gifford, einem Indianerhasser, die beiden Flüchtenden zu stellen. Im abschließenden Shootout sind er, die Flüchtigen, der Rancher und indianische Abtrünnige verwickelt.
Am Ende sterben sowohl der Rancher, die Indianer, als auch der Sheriff, nur Billy und Esther überleben. Sie bringen Arch zu seiner letzten Ruhestätte und reiten dann gemeinsam weiter.

ProduktionBearbeiten

Norman Jewison, der Produzent des Filmes, hatte kurz zuvor Jesus Christ Superstar in Israel gedreht und fand Gefallen am authentischen Aussehen der Westernstadt in der Wüste. Das Drehbuch und die Idee stammte von Schotten, der Regisseur war Kanadier. Für ein Budget von 1.100.000 $ wurde der Film in 8 Wochen gedreht[1].

KritikBearbeiten

„"Begrabt die Wölfe in der Schlucht" ist ein betont langsamer Western, der - von einigen Sequenzen abgesehen - die äußere Aktion sehr weit zurücknimmt und sich viel Zeit läßt. Die Regie beweist dabei ein gutes Gespür für Atmosphäre und bedächtigen Rhythmus.“

prisma-online.de

„Peck liefert eine feine Darstellung des alternden Outlaws, die allerdings durch seinen etwas zu dick aufgetragenen schottischen Akzent gemindert wird.“

Los Angeles Herald Examiner

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gerard Molyneaux: Gregory Peck, a bio-bibliography, 1995

WeblinksBearbeiten