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Stadtgemeinde
Bärnbach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Bärnbach
Bärnbach (Österreich)
Bärnbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Voitsberg
Kfz-Kennzeichen: VO
Fläche: 31,58 km²
Koordinaten: 47° 4′ N, 15° 7′ OKoordinaten: 47° 4′ 14″ N, 15° 7′ 29″ O
Höhe: 424 m ü. A.
Einwohner: 5.642 (1. Jän. 2018)
Postleitzahl: 8572
Vorwahl: 03142
Gemeindekennziffer: 6 16 26
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 1
8572 Bärnbach
Website: www.baernbach.at
Politik
Bürgermeister: Jochen Bocksruker (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
15
6
3
1
15 
Insgesamt 25 Sitze
  • SPÖ: 15
  • ÖVP: 6
  • FPÖ: 3
  • Soziale Bewegung Bärnbach: 1
Lage von Bärnbach im Bezirk Voitsberg
BärnbachEdelschrottGeistthal-SödingbergHirschegg-PackKainach bei VoitsbergKöflachKrottendorf-GaisfeldLigistMaria LankowitzMooskirchenRosental an der KainachSankt Martin am WöllmißbergSöding-Sankt JohannStallhofenVoitsbergSteiermarkLage der Gemeinde Bärnbach im Bezirk Voitsberg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Panorama mit inzwischen abgerissenem Dampfkraftwerk Voitsberg
Panorama mit inzwischen abgerissenem Dampfkraftwerk Voitsberg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Bärnbach ist eine Stadtgemeinde des Gerichtsbezirks bzw. Bezirks Voitsberg im Bundesland Steiermark, Österreich. Mit 1. Jänner 2015 wurde im Rahmen der Gemeindestrukturreform die Gemeinde Piberegg eingemeindet.[1]

Der in 424 Meter Seehöhe gelegene Ort in der Weststeiermark erstreckt sich über 31,58 km² Fläche und ist mit 5642 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) die drittgrößte Stadt des Bezirks Voitsberg.

Inhaltsverzeichnis

OrtsnameBearbeiten

Der Name Bärnbach setzt sich aus den zwei Silben Bärn- und -bach zusammen. Während der Namensteil -bach auf einen Bach schließen lässt, leitet sich der Namensteil Bärn- entweder vom althochdeutschen Pero für Bär oder dem althochdeutschen Personennamen Pero oder Bero ab. Der Ortsname bedeutet also entsprechend entweder Bärenbach oder Bach des Pero.[2]

GeografieBearbeiten

Die Stadtgemeinde Bärnbach liegt im östlichen Teil des Bezirkes Voitsberg, etwa 17 Kilometer westlich der Landeshauptstadt Graz. Die Stadt liegt in einer Talebene zwischen dem Heiligen Berg und dem Knobelberg im Westen sowie den Höhenzügen von Hochtregist im Osten, am Zugang zum oberen Kainachtales.[3] Das Stadtgebiet wird von Norden nach Süden hin von der Kainach durchflossen. Im Nordwesten bildet der Freisingbach die Gemeindegrenze zu Kainach bei Voitsberg.

Die Fläche der Stadtgemeinde beträgt 31,58 km², von denen 29,13 km² (Stand 2010[4][5]) als land- und forstwirtschaftliche Nutzfläche genutzt werden. Das Stadtzentrum liegt auf einer Seehöhe von 424[3] Metern, während der Hirtlkogel an der Gemeindegrenze zu Köflach mit 961 Metern den höchsten Punkt im Stadtgebiet darstellt.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Stadtgemeinde gliedert sich in drei Katastralgemeinden, welche ursprünglich alle eigenständige Gemeinden waren, sowie in vier Ortschaften. Der Ortsteil Bärnbach unterteilt sich zudem in die vier Stadtteile Bärnbach, Kleinkainach, Mitterdorf sowie Oberdorf. Im südwestlichen Teil der Gemeinde befindet sich die Peter Leitner-Siedlung und im zentralen Gemeindeteil befeindet sich die Piberegg Rollsiedlung. Daneben gibt es die vier Rotten Afling, Freisinggraben, Hochtregist sowie Marienschacht im Norden, Nordwesten, Süden und Osten der Stadt. Die vier Ortschaften sind (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2018[6]):

  1. Bärnbach (4178)
  2. Hochtregist (1129)
  3. Piberegg (174)
  4. Piberegg Rollsiedlung (161) (auch Josef-Roll-Siedlung)

Die drei Katastralgemeinden (Flächen 2019[7]) sind:

  1. Bärnbach (4,57 km²)
  2. Hochtregist (12,68 km²)
  3. Piberegg (14,33 km²)

NachbargemeindenBearbeiten

An die Stadt Bärnbach grenzen im Uhrzeigersinn folgende Städte, Gemeinden und Ortschaften: im Norden die Gemeinde Kainach bei Voitsberg mit der Streusiedlung Breitenbach, den Ortschaften Kainach bei Voitsberg, Hemmerberg und Kohlschwarz, der Karl Ortner-Siedlung, den Rotten Freisinggraben und Afling sowie mit dem Bocklochgraben. Im Nordosten grenzt die Gemeinde Geistthal-Södingberg mit der Badsiedlung und der Ortschaft Södingberg und im Südosten die Stadtgemeinde Voitsberg mit den Ortsteilen Lobmingberg, Tregist und Kowald an Bärnbach. Im Süden schließt die Gemeinde Rosental an der Kainach an und im Südwesten und Westen folgt die Stadtgemeinde Köflach mit den Ortschaften Piber, Gradenberg und Graden sowie den Ortsteilen Knobelberg, Mitsch, Krenhof, Sonnleiten und Mitteregg.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1952 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Hochtregist mit der Gemeinde Bärnbach zusammengelegt. Am 1. Januar 2015 folgte im Zuge der Steiermärkischen Gemeindestrukturreform die Zusammenlegung der Gemeinde Piberegg mit Bärnbach zur so neu geschaffenen Stadtgemeinde Bärnbach.[3]

GeologieBearbeiten

Das Gebiet um den Ortskern von Bärnbach gehört geologisch zum Weststeirischen Becken und liegt an dessen nördlichen Rand während die Katastralgemeinden Hochtregist und Piberegg geologisch wiederum zum westlichen Teil des Grazer Berglandes gehören.[8] Die Beckenlage wird von Sedimentschichten aus dem Miozän, welche über den oberkreidezeitlichen kristallinen Schichten des Kainacher Gosaus und Abfolgen des Grazer Paläozoikums liegen, dominiert, während in den höheren Lagen das Kainacher Gosau nicht überdeckt ist. Die miözänen Schichten des Weststeirischen Beckens weisen tiefgründige und teilweise mit Verwitterungsschutt durchsetzte Roterdböden und Konglomerate aus Kalk auf. In der Gegend um Bärnbach wurden mehrere Mulden entdeckt die größere, abbauwürdige Flöze an Braunkohle führten, welche vor allem in der Oberdorfer Mulde gefördert wurden. Die Braunkohle bildete sich limnisch, also in der Umgebung eines Süßwassersees und stammt aus der Zeit des Ottnangiums.[9][10]

KlimaBearbeiten

In der Gemeinde Bärnbach herrscht ein kontinental geprägtes, kaltgemäßigtes Klima vor, welches einerseits durch die markante Beckenlage andererseits aber auch durch die geschützte Lage an den Ausläufern eines Randgebirges beeinflusst wird. Das Winterhalbjahr zeichnet sich durch eine ausgesprochene Windarmut aus, wobei die Hauptwindrichtungen stark von den tagesperiodischen Talauswinden abhängen. Die Region weist zudem eine erhöhte Neigung zur Bildung von Talnebel auf.[11]

Über das ganze Jahr verteilt kann es zu deutlichen Niederschlägen kommen, wobei das Maximum im Sommer und das Minimum im Winter liegt. Der durchschnittliche jährliche Niederschlag liegt bei 917 mm. Niederschlagärmster Monat ist der Jänner mit einer Niederschlagsmenge von 36 mm. Dem gegenüber steht der Juli, welcher mit einem Durchschnitt von 128 mm der niederschlagreichste Monat ist. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei 7,9 °C. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlichen 18,4 °C. Im Jänner, dem kältesten Monat, beträgt die Durchschnittstemperatur −3,5 °C.[12]

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Bärnbach
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 0,3 3,2 8,5 13,8 19,2 22,5 24,6 23,6 19,3 13,2 6,1 1,2 Ø 13
Min. Temperatur (°C) −7,2 −5,8 -1,9 2,5 7,4 10,9 12,2 11,4 7,6 3,2 -0,8 −4,9 Ø 2,9
Temperatur (°C) −3,5 -1,3 3,3 8,1 13,3 16,7 18,4 17,5 13,4 8,2 2,6 -1,9 Ø 7,9
Niederschlag (mm) 36 41 52 61 93 123 128 113 85 70 69 46 Σ 917
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
0,3
−7,2
3,2
−5,8
8,5
-1,9
13,8
2,5
19,2
7,4
22,5
10,9
24,6
12,2
23,6
11,4
19,3
7,6
13,2
3,2
6,1
-0,8
1,2
−4,9
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
36
41
52
61
93
123
128
113
85
70
69
46
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: [12]

GeschichteBearbeiten

Durch archäologische Funde am Heiligen Berg konnte eine Besiedelung des Gebietes um Bärnbach seit der Jungsteinzeit belegt werden. In der Zeit um 800 vor Christus, während der jüngeren Urnenfelderkultur entstand am Heiligen Berg eine für die damalige Zeit große und befestigte Höhensiedlung. Bei den durch das Landesmuseum Joanneum in den Jahren 1975/1976 durchgeführte Grabungen in der Höhensiedlung wurden die Reste von Häusern sowie zahlreiche Tongefäße freigelegt, was zu der Annahme führte das diese Höhensiedlung ein sogenanntes Töpferdorf war. Weiters wurden bei dieser Grabung auch Hinweise auf eine Besiedlung des Heiligen Berges während der Kelten- und Römerzeit sowie während der Spätantike entdeckt. Aus der römischen Kaiserzeit wurden mehrere Römersteine gefunden. Um 600 vor Christus begannen die Slawen im Gebiet um Bärnbach zu siedeln. Ab dem 10. Jahrhundert kam es zur Einwanderung von bairische Siedlern, wodurch die slawischen Einflüsse immer mehr durch bayrische verdrängt wurden. Heute erinnern noch einige slawische Ortsnamen an die ursprünglich slawische Bevölkerung.[3]

Der Ort Bärnbach wurde vermutlich nur kurze Zeit nach dem Pfarrort Piber, aber noch vor 1100 im sogenannten Forst durch bairische Siedler an der Einmündung des Freisingbaches in die Kainach gegründet. Die erste urkundliche Nennung als Pernpach im Rationarium Styriae erfolgte 1268/69, eine weitere Nennung als Hirzo de Perinpach erfolgte 1277. Durch den damaligen Ort führte eine wichtige Straße entlang der Kainach in die Obersteiermark. Auf ihr wurden vor allem Getreide und Wein in die Gegend um das heutige Knittelfeld gebracht und von dort Salz und Eisen nach Voitsberg. Um diese Straße zu schützen wurde vermutlich im 13. Jahrhundert das Schloss Alt-Kainach errichtet, welches aus einem ursprünglichen Wehrturm entstand. Im Jahr 1400 belehnte Rudolf Lichtenegger, der damalige Abt des Stiftes St. Lambrecht den Ritter Hans Gradner mit fünf Gütern in Bärnbach und Gößnitz. Im 14. Jahrhundert entstanden auch die Schlösser Kleinkainach und Krottenhof. Das 1553 in den Adelsstand erhobene Rittergeschlecht der Kainacher spielte vom 13. Jahrhundert bis zu Beginn des 17. Jahrhunderts eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Ortes Bärnbach. Da die Kainacher aber Protestanten waren, verließen sie 1603 die Steiermark und kauften Güter in Niederösterreich. Im Jahr 1782 erfolgte die urkundliche Erwähnung als Bernbach. Bärnbach war bis in das 19. Jahrhundert hinein ein kleiner Ort mit rein bäuerlicher Struktur, so bestand der Ort im Jahr 1825 laut dem Franziszeischen Kataster aus 25 Häusern. Durch Zusammenschluss der Ortschaften Hochtregist, Mitterdorf und Oberdorf begann die Ortschaft anzuwachsen und sich zu einem größeren Ort zu entwickeln. Die Bevölkerung wuchs vor allem aufgrund des nun begonnenen Abbaus der Braunkohle in Oberdorf sowie der 1805 gegründeten Glashütte Oberdorf welche heute zur Stölzle-Glasgruppe gehört.[3][2]

Nach 1945 wurden einige Schulklassen aus der näheren Umgebung nach Bärnbach verlegt und man begann mit den Bau von Siedlungen, eines Festsaales sowie eines Kinos. Am 1. Jänner 1952 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Hochtregist mit Bärnbach zusammengelegt. Im darauf folgenden Jahr wurde Bärnbach zu einer Marktgemeinde erhoben. Im Jahr 1977 erfolgte die Ernennung zur Stadt.[3][2]

ZukunftBearbeiten

Anfang Juni 2018 wurde bekannt, dass Bärnbach und seine Nachbargemeinde Voitsberg auf freiwilliger Basis per Ende 2019 zu fusionieren planten, der geplante Name der neuen Gemeinde lautet Voitsberg-Bärnbach.[13]

Auch eine zusätzliche Inklusion der Städte/Orte Köflach, Rosental und Maria Lankowitz wurde im Juni 2018 diskutiert – diese Idee für eine Weststeiermark City ist schon älter. Schon die Fusion von – gereiht nach Einwohnerzahlen – Köflach, Voitsberg und Rosental würde mit 25.000 Einwohnern die nach Graz zweitgrößte Stadt der Steiermark entstehen lassen.[14]

Die geplante Fusion scheiterte am Ergebnis der Bürgerbefragung. Während die Bevölkerung von Voitsberg für eine Zusammenlegung der beiden Gemeinden stimmten, waren die Bärnbacher Bürger großteils dagegen.[15]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

 


PolitikBearbeiten

Der Gemeinderat setzte sich nach der Wahl im März 2015 aus 15 Mandataren der SPÖ, 6 Mandataren der ÖVP 3 Mandataren der FPÖ und einem Mandatar der SBB (Soziale Bewegung Bärnbach) zusammen.[16]

Bürgermeister
  • 2004–2014 Maximilian Kienzer (SPÖ)[17]
  • 2014–2019 Bernd Osprian (SPÖ)
  • seit 2019 Jochen Bocksruker (SPÖ)[18][19]

WappenBearbeiten

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte am 1. September 1953 mit Wirkung vom 15. September 1953. Wegen der Gemeindezusammenlegung verlor das Wappen mit 1. Jänner 2015 seine offizielle Gültigkeit. Die Wiederverleihung erfolgte mit Wirkung vom 30. September 2015.[20]

Blasonierung (Wappenbeschreibung):

„In einem goldenen, von einem erniedrigten blauen Wellenbalken durchzogenen Schild oben ein rechts schreitender schwarzer, rot bezungter und bewehrter Bär, unten eine golden gesamte fünfblättrige rote Rose mit grünen Winkelblättern.“

WirtschaftBearbeiten

In früheren Zeiten, war Bärnbach besonders für seine Kohlemine und die Glasbläserkunst bekannt. Heute sind wichtige Wirtschaftsbetriebe:

  • das Glaszentrum Bärnbach,
  • das WEZ (Weststeirische Einkaufszentrum)
  • Binder Feuerungstechnik
  • die Firma Remus
  • der Telepark Bärnbach als Impulsgeber und Know-how-Drehscheibe
  • Dieselkino Bärnbach

TourismusBearbeiten

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Köflach, Maria Lankowitz und Voitsberg den Tourismusverband Lipizzanerheimat. Dessen Sitz ist in Köflach.[21]

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

Die Stadt Bärnbach ist die einzige Stadt der Steiermark, in welcher keine eigene Polizeiinspektion besteht. Diese wurde im Jahr 2004 geschlossen. Vom steiermärkischen Landtag wurden 2008 und 2010 Anträge beschlossen, welche die Bundesregierung aufforderten, wieder eine Polizeiinspektion zu eröffnen. Diese Anträge erreichten ihr Ziel jedoch bis heute nicht.[22]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Hundertwasserkirche: Hauptattraktion ist die im Zentrum liegende Pfarrkirche hl. Barbara, die 1948 erbaut und 1988 vom Architekten Friedensreich Hundertwasser vor allem außen umgestaltet wurde und dadurch jetzt als Hundertwasserkirche bekannt ist. Der Innenbereich ist im Gegensatz schlicht und von einigen einheimischen Künstlern gestaltet worden. Die Glasfenster wurden von Franz Weiss entworfen. Ein Bilderzyklus zum Vater unser wurde von Kurt Zisler gestaltet.[23]
  • Stölzle-Oberglas: Das Glasmuseum der Firma zeigt Exponate zur Geschichte und Technik des Glasbläserhandwerks. In den letzten Jahren entwickelte sich die Stadt des Glases und der Kohle zu einer Kunst- und Kulturstadt.
  • Historische Baudenkmäler am „Heiligen Berg“ mit seiner dreitausendjährigen Siedlungsgeschichte und dem Karmel-Kloster sowie dem Renaissanceschloss Alt-Kainach, dessen romanisch-gotischer Wehrturm bereits im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Im Schloss Alt Kainach befindet sich seit 1968 ein burgenkundliches Museum.
  • Mosesbrunnen: 1998 schuf Ernst Fuchs den Brunnen.
  • 1992 Fassade der Sporthauptschule/Neue Mittelschule, gestaltet vom Künstler Robert Zeppel-Sperl
  • Ortskapelle Tregist in Hochtregist, gestaltet von Franz Weiss

PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Ernst Lasnik: Bärnbach. Vom Dorf zur Stadt. Bärnbach 2007.
  • Walter Brunner (Hrsg.): Geschichte und Topographie des Bezirkes Voitsberg. Band 2. Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 2011, S. 16–23.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bärnbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 26. September 2013 über die Vereinigung der Stadtgemeinde Bärnbach und der Gemeinde Piberegg, beide politischer Bezirk Voitsberg. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 14. Oktober 2013. Nr. 101, 28. Stück. S. 556.
  2. a b c Walter Brunner (Hrsg.): Geschichte und Topographie des Bezirkes Voitsberg. Band 2. Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 2011, S. 16.
  3. a b c d e f Stadtgemeinde Bärnbach: Geschichte, Zahlen, Daten, Fakten. In: baernbach.gv.at. Abgerufen am 2. Januar 2019.
  4. Land- und forstwirtschaftliche Betriebe und Flächen nach Erwerbsart (Bärnbach). (PDF) In: statistik.at. Statistik Austria, abgerufen am 2. Januar 2019.
  5. Land- und forstwirtschaftliche Betriebe und Flächen nach Erwerbsart (Piberegg). (PDF) In: statistik.at. Statistik Austria, abgerufen am 2. Januar 2019.
  6. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (CSV)
  7. Katastralgemeinden Stmk. 2015. In: gis2.stmk.gv.at. GIS Steiermark, abgerufen am 2. Januar 2019.
  8. Landschaftsgliederung der Steiermark. In: umwelt.steiermark.at. Das Land Steiermark, abgerufen am 2. Januar 2019.
  9. Fritz Ebner: Das geologische Kartenblatt Voitsberg (ÖK 163) und Bemerkungen zur Geologie in der Umgebung von St. Pankrazen. In: Berichte des Institutes für Geologie und Paläontologie der Karl-Franzens-Universität Graz. Nr. 3, 2011, ISSN 1608-8166, S. 13–14.
  10. Leopold Weber, Alfred Weiss: Bergbaugeschichte und Geologie der österreichischen Braunkohlevorkommen. In: Archiv für Lagerstättenforschung der Geologischen Bundesanstalt. Nr. 4, 1983, ISBN 3-900312-26-5, ISSN 0253-097X, S. 43–44.
  11. Klimaregion Voitsberg-Köflacher Becken. In: umwelt.steiermark.at. Das Land Steiermark, abgerufen am 2. Januar 2019.
  12. a b Klima: Bärnbach. In: de.climate-data.org. AmbiWeb GmbH, abgerufen am 2. Januar 2019.
  13. steiermark.orf.at - „Voitsberg und Bärnbach planen Fusion“ am 7. Juni 2018 nicht mehr abrufbar.
  14. Kommt jetzt die „Weststeiermark City“? orf.at, 7. Juni 2018, abgerufen 7. Juni 2018.
  15. Fusion von Voitsberg und Bärnbach nach Bürgerbefragung geplatzt. In: Tiroler Tageszeitung. 24. November 2018, abgerufen am 18. März 2019.
  16. Stadtgemeinde Bärnbach: Gemeinderat. Abgerufen am 6. Juni 2018.
  17. Maximilian Kienzer: Keine einfache Zeit. Kommunalnet, Julia Rotter, 7. Februar 2014
  18. orf.at: Bärnbacher Bürgermeister geht nach Voitsberg. Artikel vom 26. Februar 2019, abgerufen am 5. April 2019.
  19. Kleine Zeitung: BärnbachJochen Bocksruker feierlich als Bürgermeister angelobt. Artikel vom 2. April 2019, abgerufen am 5. April 2019.
  20. 73. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. September 2015 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Stadtgemeinde Bärnbach (politischer Bezirk Voitsberg), abgerufen am 23. September 2015
  21. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 309. ZDB-ID 1291268-2 S. 626–627.
  22. "Erneute Forderung zur Wiedereröffnung einer Polizeiinspektion in Bärnbach" (Memento des Originals vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.landtag.steiermark.at Antrag des steiermärkischen Landtages, 9. Februar 2010, Einl.Zl. 3536/1, abgerufen 27. Oktober 2016.
  23. Außen üppig, innen schlicht Die Hundertwasser - Kirche
  24. Neue Zeit (5. 4. 1977), S. 7.