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Bäderland Hamburg GmbH

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Rechtsform GmbH
Gründung Januar 1995
Sitz Hamburg, Deutschland
Leitung Dirk Schumaier
Mitarbeiterzahl 404 (2014)
Website www.baederland.de

Die Bäderland Hamburg GmbH ist seit Januar 1995 der Betreiber der meisten öffentlichen Schwimmbäder in der Freien und Hansestadt Hamburg, die bis dahin von den Hamburger Wasserwerken geführt wurden. Heute ist die HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH (ein Unternehmen der Stadt Hamburg) Gesellschafterin der Bäderland Hamburg GmbH. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates fungiert Wilfried Laugwitz, die Geschäftsführung verantwortet Dirk Schumaier.

Anlass für den Betreiberwechsel war der stark expandierende Freizeitmarkt, wobei die Erwartung bestand, die Bäder besser vermarkten zu können. Nach der Übernahme lag der Schwerpunkt auf der Ausstattung mit Saunaanlagen. In den letzten Jahren wurde zwar ein bedeutendes Bad, das Bismarckbad in Hamburg-Ottensen, geschlossen, jedoch dafür drei neue Bäder gebaut.

BetriebeBearbeiten

2016 wurden insgesamt 28 Bäder betrieben, davon haben zehn Freiluft- und zehn Wellnessbereiche, außerdem gibt es sechs Freibäder.[1] Für den Spitzensport wird das Dulsbergbad als Landesleistungszentrum und Olympiastützpunkt angeboten (Betriebsführung). Dieser Standort wurde mit einer Beachvolleyball-Anlage sowie mit einem neuen Freibad ergänzt. Des Weiteren wird jährlich von Oktober bis März eine Eissporthalle, das „Eisland“ in Hamburg-Farmsen, betrieben. Die Wasserfläche aller Anlagen beträgt zusammen etwa 45.000 m². Bäderland ist in diesem Rahmen ebenfalls Verpächter zugehöriger gastronomischer Betriebe und Kioske.

Als Besucherzahl werden aktuell 4,2 Millionen pro Jahr genannt (2016). Als Umsatz werden 40 Millionen Euro „Geschäftsvolumen“ angegeben. Die Stadt Hamburg subventioniert ihre Schwimmbäder mit Millionenbeträgen, so wurde 2013 eine Summe von 18,5 Millionen Euro ausgegeben.[2]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Unsere Bäder im Überblick. In: baederland.de
  2. Jeder Besuch im Schwimmbad wird mit 4,35 Euro bezuschusst. In: Hamburger Abendblatt, 31. Mai 2014

WeblinksBearbeiten