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Arild Rafalzik

deutscher Autor, Journalist, Musik- und Filmproduzent

Arild Rafalzik (* 5. Januar 1957 in Würzburg; † 20. Februar 2018 in München) war ein deutscher Autor, Journalist, Musik- und Filmproduzent.[1]

Leben und WerkBearbeiten

Rafalzik begann 1980 eine Ausbildung als Buchdrucker mit Gesellenprüfung bei Bauer’sche Druckerei in München. Nach dem Wehrdienst Weiterbildung zum Offsetdrucker, Grafiker, Reprofotographie, Kartographie. Angestellter im Technischen Büro des Bayer. Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr in München. Ab 1986 war Rafalzik hauptberuflich als stellvertretender Druckereileiter bei der DG Bank/DZ Bank.

In den 1990er Jahren schrieb er zusammen mit Fritz Tauber die erste deutsche Lex Barker Biographie. Es folgten Musik CDs der Kriminalfilmreihe der Komponisten Martin Böttcher und Peter Thomas. Hierfür erhielt Rafalzik 1999 als Erster den Edgar-Wallace-Preis in Silber.

Von 2000 bis 2012 brachte er unter der Musikreihe „Deutsche Filmkomponisten“ für Bear Family Records zehn bedeutende CDs auf den Markt und erntete von Kritikern Lob und Anerkennung in der Musikbranche.

Der Schauspieler George Clooney griff auf mehrere Musikstücke der Peter Thomas-CD zurück und untermalte damit 2002 seinen Film, „Confessions of a Dangerous Mind“.

Parallel arbeitete Arild Rafalzik für verschiedene DVD Labels wie Studio Hamburg, Fernseh- und Filmjuwelen und führte dabei Interviews mit Joachim Fuchsberger, Uwe Ochsenknecht, Hannes Jaenicke, Siegfried Rauch, Hannelore Elsner, Peter Thomas uvm.

AuszeichnungBearbeiten

1999 wurde ihm der Silberne Edgar-Wallace-Preis in Titisee-Neustadt für Verdienste um die deutsche Kriminalfilmmusik verliehen.

ProjekteBearbeiten

CD - Produktionen

1996 Kriminalfilm-Musik von Martin Böttcher (Producer, Executive Producer, Bookletgestaltung), Label: BSC Music. Ein Track der CD wurde im Pfarrer-Braun-Film "Das Skelett in den Dünen"(2003) eingesetzt.

1998 Kriminalfilm-Musik von Peter Thomas (Producer, Executive Producer, Bookletgestaltung), Label: BSC Music. 5 Track der CD wurde im Film „Confessions of a Dangerous Mind“ (2002) eingesetzt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nachruf auf Arild Rafalzik