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VS ist das Kürzel für den Kanton Wallis in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Aprozf zu vermeiden.
Aproz
Staat: Schweiz
Kanton: Wallis (VS)
Bezirk: Conthey
Munizipalgemeinde: Nendazi2w1
Postleitzahl: 1994
Koordinaten: 590430 / 117167Koordinaten: 46° 12′ 21″ N, 7° 18′ 53″ O; CH1903: 590430 / 117167
Höhe: 492 m ü. M.
Karte
Aproz VS (Schweiz)
Aproz VS
wwww

Aproz ist eine Ortschaft in der Gemeinde Nendaz im Schweizer Kanton Wallis.

Aproz liegt auf 492 m ü. M. am linken Rhoneufer nur wenige Kilometer südwestlich des Kantonshauptorts Sitten. Sie ist die einzige Ortschaft der Gemeinde, die im Rhonetal liegt und damit auch gleichzeitig die tiefstgelegene. An der Südflanke der Ortschaft tritt die Printze aus ihrem schluchtartigen Tal in die Rhoneebene. Östlich, aber schon jenseits der Gemeindegrenze, liegt eine ehemalige Kiesgrube, die nun mit Wasser gefüllt ist.

In Aproz gibt es eine katholische Kirche (1947, gewidmet Niklaus von Flüe) und drei stillgelegte Bergwerke (Pyrit und Anthrazit am rechten Ufer der Printze.[1]) Das größte Unternehmen ist der Mineralwasserhersteller Aproz Sources Minérales der Migros. Jährlich im Mai findet ein Kuhkampf mit Eringer-Kühen (französisch combat de reines) statt.

Im 16. Jahrhundert wurde bei Aproz ein Kalktuff abgebaut, der für Steinhausbauten im Wallis genutzt wurde und den Steinmetzen besonders zur Herstellung dekorativer Fenster- und Türgewände diente. Das Wirken des Baumeisters Ulrich Ruffiner ist mit diesem Gestein eng verbunden.[2]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Aproz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. D. Cavalli, E. G. Haldemann, R. Kündig, D. Reber, J.-D. Rouiller und M. Schafer: Valais-Oberland bernois. Carte des matières premières minérales de la Suisse au 1:200'000. Editée par la Commission géotechnique suisse, 1998.
  2. Roland Flückiger-Seiler: Die Bauernhäuser des Kantons Wallis. Band 2. (Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde), Mengis Verlag, Basel 2000. S. 122 ISBN 3-907624-13-0