Anne-Marie Keding

deutsche Politikerin (CDU), Justizministerin von Sachsen-Anhalt

Anne-Marie Keding (* 15. März 1966 in Liebenau) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Von 2011 bis 2016 war sie Staatssekretärin im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt. Seit 25. April 2016 ist sie Ministerin für Justiz und Gleichstellung in Sachsen-Anhalt.

Anne-Marie Keding

Leben und BerufBearbeiten

Keding studierte Jura in Freiburg im Breisgau und München, danach leistete sie ihren Referendardienst am Landgericht Stade ab. 1994 trat sie in die Landesverwaltung von Sachsen-Anhalt ein. Sie war zunächst im Regierungspräsidium Magdeburg tätig und wechselte später ins Innenministerium und ins Umweltministerium. Ab 2002 arbeitete sie im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt und stieg dort bis zur Abteilungsleiterin mit Verantwortung für die Bereiche Landwirtschaft, Gentechnik und Berufliche Bildung auf.

Anne-Marie Keding ist verheiratet und hat zwei Kinder.

PolitikBearbeiten

Keding ist seit 1985 Mitglied der CDU. Zeitweise gehörte sie dem Magdeburger Stadtrat an.

Am 18. Mai 2011 wurde Keding als Nachfolgerin von Jürgen Stadelmann zur Staatssekretärin im von Hermann Onko Aeikens (CDU) geführten Landwirtschafts- und Umweltministerium des Landes Sachsen-Anhalt ernannt (Kabinett Haseloff I).

Im September 2017 verschwieg sie dem Landtag, dass die Ermittlungen im Fall Oury Jalloh kurz vor der Einstellung standen, obwohl sie dies zu diesem Zeitpunkt gewusst hatte.[1]

WeblinksBearbeiten

Commons: Anne-Marie Keding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. WELT: Keding gibt Fall Jalloh an Generalstaatsanwaltschaft. In: DIE WELT. 7. Dezember 2017 (welt.de [abgerufen am 6. September 2020]).