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Andreas Wimberger

österreichischer Schauspieler und Hörspielsprecher

LebenBearbeiten

Andreas Wimberger, Sohn einer Schauspielerin und des Komponisten Gerhard Wimberger, studierte nach dem Abitur von 1978 bis 1980 am Mozarteum in seiner Geburtsstadt, nachdem er dort bereits eine zwölfjährige Ausbildung zum Pianisten absolviert hatte. Ein erstes Engagement erhielt Wimberger am Stadttheater Basel, wo er neben anderen Rollen den Andri in Andorra von Max Frisch, sowie in den Schiller-Dramen Maria Stuart den Mortimer und in Kabale und Liebe den Ferdinand spielte. In Georg Büchners Komödie Leonce und Lena verkörperte er nicht nur die Rolle des Leonce, sondern komponierte auch die Musik für diese Inszenierung. Anlässlich eines Gastspiels mit dem Stück Der Bockerer am Münchner Volkstheater wurde Wimberger von Frank Baumbauer an das Bayerische Staatsschauspiel verpflichtet, dem er von 1985 bis 1998 angehörte. Weitere Stationen seiner Bühnenlaufbahn waren die Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel, das Fritz-Rémond-Theater in Frankfurt und das Theater in der Josefstadt.[1][2]

Darüber hinaus gastierte Wimberger wiederholt bei den Festspielen in Bad Hersfeld und wurde dort mehrfach für seine Leistungen ausgezeichnet. Als Leon in Grillparzers Lustspiel Weh dem, der lügt! bzw. als Benedikt in Viel Lärm um Nichts von William Shakespeare erhielt er 1991 und 1999 jeweils den Hersfeld-Preis. 1993 wurde seine Darstellung des Scapin in Molières Scapins Streiche mit dem Großen Hersfeld-Preis gewürdigt. Bereits 1988 war ihm für den Tempelherrn in Lessings Nathan der Weise der Preis der Freunde des Residenztheaters verliehen worden.[1]

Seit Beginn der 1980er Jahre steht Andreas Wimberger auch immer wieder vor der Kamera. So konnte man ihn in Filmen wie Der Schüler Gerber, Quintett komplett oder Ein riskantes Spiel sehen, ferner hatte er Gastauftritte in bekannten Serien, z. B. Der Bulle von Tölz, Die Rosenheim-Cops und SOKO 5113.

Weiter arbeitet Wimberger als Hörfunksprecher und hat in zahlreichen Produktionen bundesdeutscher Rundfunksender und des ORF mitgewirkt.

Andreas Wimberger ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in München.[1]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

Hörspiele (Auswahl)Bearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

  • 1986: Staatlicher Förderpreis des Freistaates Bayern
  • 1988: Preis der Freunde des Residenztheaters
  • 1991: Hersfeld-Preis
  • 1993: Großer Hersfeld-Preis
  • 1999: Hersfeld-Preis

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Porträt auf der Agenturseite, abgerufen am 15. Februar 2016
  2. Kurzbiographie bei igel-records.de, abgerufen am 2. Oktober 2015