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Andreas Rizzi

deutscher Sprinter und Zehnkämpfer

LebenBearbeiten

Er startete für die MTG Mannheim. Mit der Mannheimer Staffel wurde er 1977 Deutscher Jugendmeister.[1] 1981 wurde Rizzi Deutscher Meister im Zehnkampf und 1983 Deutscher Vizemeister über 100 Meter.

1983 war er im Zehnkampf siebtbester der Welt. Als Viertbester in Deutschland war er jedoch nicht für die Weltmeisterschaften in Helsinki qualifiziert, weshalb Rizzi im Sprint an den Start ging.[2] In Helsinki erreichte er über 200 Meter das Viertelfinale und kam als Schlussläufer mit der bundesdeutschen Mannschaft in der 4-mal-100-Meter-Staffel auf den fünften Platz.

Er wurde 1983 von Bundespräsident Carstens mit dem Silbernen Lorbeerblatt geehrt.[3]

Sein Zwillingsbruder Thomas Rizzi war ebenfalls ein erfolgreicher Zehnkämpfer, er wurde 1983 Zweiter und 1985 Dritter der Deutschen Meisterschaften.

Persönliche BestzeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Fred Zimmermann: 60 Jahre Leben in Mannheim. Neustadt an der Weinstraße 2008
  2. Michael Reinsch: Rüdiger Harksen: Praktikant und Meistermacher. Frankfurter Allgemeine 30. März 2011
  3. Bundesarchiv: Sportpreise(Silberlorbeer): Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes an die Leichtathleten Patriz Ilg, Willi Wülbeck, Jürgen Hingsen, Siegfried Wentz, Andreas Rizzi, Jens Schulze und Guido Kratschmer Signatur BArch B 122/29198

WeblinksBearbeiten