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Andreas Hedwig (* 1959 in Leverkusen) ist ein deutscher Archivar und seit 2014 Leiter des Hessischen Landesarchivs.

LebenBearbeiten

Hedwig absolvierte ein Lehramtsstudium und schloss dies 1986 mit dem Zweiten Staatsexamen ab. Danach promovierte er 1989. 1990/91 war er Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bremen. Zwischen 1991 und 1993 absolvierte er ein Archivreferendariat. 1993 trat er eine Stelle als Mitarbeiter beim Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden an. Seit 2001 leitet er das Hessische Staatsarchiv Marburg, lehrt seit 2003 an der Archivschule Marburg und seit 2008 an der Philipps-Universität Marburg. Seit 2014 leitet er das Hessische Landesarchiv.[1] Hedwig wurde 2016 zum Honorarprofessor an der Universität Marburg ernannt. Die Ernennung zum Präsidenten des Hessischen Landesarchivs folgte im April 2018.

Hedwig ist seit 2005 Vorsitzender der Historischen Kommission für Hessen.

VeröffentlichungenBearbeiten

  • Studien zum Polyptychon von Saint-Germain-des-Prés, Böhlau, Köln/Weimar/Wien 1993 [gemeinsam mit Konrad Elmshäuser].
  • (Hrsg.) Napoleon und das Königreich Westphalen. Herrschaftssystem und Modellstaatspolitik, Historische Kommission für Hessen, Marburg 2008 [gemeinsam mit Klaus Malettke und Karl Murk].
  • (Hrsg.) Adelsarchive. Zentrale Quellenbestände oder Curiosa?, Hessisches Staatsarchiv Marburg, Marburg 2009 [gemeinsam mit Karl Murk], ISBN 3-88964-202-0.
  • (Hrsg.) Die Verfolgung der Juden während der NS-Zeit. Stand und Perspektiven der Dokumentation, der Vermittlung und der Erinnerung, Historische Kommission für Hessen, Marburg 2011.
  • (Hrsg.) Die Brüder Grimm in Marburg, Hessisches Staatsarchiv Marburg, Marburg 2013, ISBN 978-3-88964-210-3.
  • (Hrsg.) Finanzpolitik und Schuldenkrisen 16.-20. Jahrhundert, Historische Kommission für Hessen, Marburg 2014.
  • (Hrsg.) Bündnisse und Friedensschlüsse in Hessen. Aspekte friedenssichernder und friedensstiftender Politik der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter und in der Neuzeit. Historische Kommission für Hessen, Marburg 2016.

AnmerkungenBearbeiten

  1. Pressemitteilung des Landes Hessen.