Hauptmenü öffnen
Logo der Altmark Festspiele

Die Altmark Festspiele finden seit 2014 in der Region Altmark im Norden des Bundeslandes Sachsen-Anhalt statt. Unter dem Titel „Kultur an besonderen Orten“ treten Künstler in Herrenhäusern, Scheunen, Feldsteinkirchen, Kindergärten, Schlössern, Rinderställen, Fabrikhallen und Burgruinen auf. Über 50 vorwiegend klassische Konzerte finden jährlich von Mai bis September (2019 vom 25. Mai bis 31. August) an besonderen und außergewöhnlichen Spielstätten statt. Die Frühlingskonzertreihe im März und April, die Winterkonzertreihe von Dezember bis Januar sowie das Bildungsprogramm Klangspuren und die Katharinenkonzerte in sozialen Einrichtungen sind weitere wichtige Säulen des Festspieljahres.

Geschichte und LeitungBearbeiten

Bis Ende 2016 lag die Trägerschaft der Altmark Festspiele bei der von Hasso von Blücher gegründeten „Stiftung Zukunft Altmark“ mit Sitz auf Gut Zichtau.[1] 2015 gab es 42 Veranstaltungen.[2] 2016 konnte eine weitere Steigerung der Konzert- und Besucherzahlen erreicht werden.[3][4] Am 21. Februar 2017 wurde die Altmark Festspiele gGmbH von sieben Unternehmern der Altmark gegründet.[5] Der neue Sitz der Festspiele ist in der Hansestadt Gardelegen. Der Dirigent und Komponist Reinhard Seehafer wurde zum Intendanten berufen. Gemeinsam mit ihm leitet Michael Pohl als Kaufmännischer Direktor die Festspiele. Schirmherr der Festspiele war von 2014 bis zu seinem Tode 2016 der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher. Seit Herbst 2017 ist Oskar Prinz von Preußen, Herrenmeister des Johanniterorden, neuer Schirmherr der Festspiele.[6]

SpielstättenBearbeiten

ThemenschwerpunkteBearbeiten

KlangspurenBearbeiten

Das Projekt „Klangspuren“ ist das kulturelle Bildungsprogramm der Altmark Festspiele für Kinder und Jugendliche – dies spiegelt sich auch im Logo der Altmark Festspiele wider. Neben „Babykonzerten“ und dem Programm „Sternentänzer“ mit Musik und Tanz für Vorschulkinder werden kostenfreie Schulkonzerte in verschiedenen Besetzungen angeboten.

KatharinenkonzerteBearbeiten

Die Katharinenkonzerte bringen Menschen Musik nahe, die aufgrund ihrer Lebensumstände nicht in der Lage sind, Konzerte in öffentlichen Einrichtungen zu erleben wie z. B. in Krankenhäusern, Altersheimen, Reha-Kliniken oder anderen sozialen Einrichtungen. Namenspatronin ist die Heilige Katharina von Alexandrien, die zu den sogenannten Virgines capitales, den 4 großen heiligen Jungfrauen sowie zu den heiligen 14 Nothelfern gehört.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die ganze Region als Bühne. az-online.de vom 9. Mai 2014, abgerufen am 25. Januar 2016
  2. Altmark Festspiele mit 42 Veranstaltungen. volksstimme.de vom 25. März 2015, abgerufen am 25. Januar 2016
  3. Goetterfunken zum Festspiel-Finale.@1@2Vorlage:Toter Link/www.volksstimme.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. volksstimme.de vom 7. Oktober 2016, abgerufen am 23. Februar 2017
  4. Beethovens Neunte rockte die Hansestadt. az-online.de vom 17. Oktober 2016, abgerufen am 23. Februar 2017
  5. Festival auf neuen Füßen. az-online.de vom 24. Februar 2017, abgerufen am 24. Februar 2017
  6. Oskar Prinz von Preussen neuer Schirmherr. welt.de vom 4. Oktober 2017, abgerufen am 7. Oktober 2017