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Alexandra Coletti

italienisch-monegassische Skirennläuferin
Alexandra Coletti Ski Alpin
Alexandra Coletti in Altenmarkt-Zauchensee im Januar 2011
Nation ItalienItalien Italien (bis 2004/2005)
MonacoMonaco Monaco (seit 2005/2006)
Geburtstag 8. August 1983 (36 Jahre)
Geburtsort Monaco
Größe 164 cm
Gewicht 60 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G,
Riesenslalom, Slalom,
Kombination
Verein Monte Carlo Ski Club
Status aktiv
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 24. Februar 2001
 Gesamtweltcup 79. (2006/2007)
 Abfahrtsweltcup 34. (2006/2007)
 Super-G-Weltcup 43. (2003/2004)
 Kombinationsweltcup 44. (2010/2011)
letzte Änderung: 10. Februar 2019

Alexandra Coletti (* 8. August 1983 in Monaco) ist eine italienische Skirennläuferin, die seit 2005/2006 für den Skiverband von Monaco startet. Sie fährt seit 2001 im Weltcup und nimmt seit 2006 an Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften teil. Sie ist die Schwester des Autorennfahrers Stefano Coletti.[1]

KarriereBearbeiten

Coletti nahm ab der Saison 1998/99 an FIS-Rennen teil und startete im nächsten Winter erstmals im Europacup. Ihr erstes Weltcuprennen bestritt die Spezialistin für die schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G im Februar 2001 in Lenzerheide. Nach einigen Siegen bei FIS-Rennen und mehreren Top-10-Ergebnissen im Europacup sowie bei den Juniorenweltmeisterschaften, darunter ein vierter Platz im Super-G 2003, kam Coletti ab der Saison 2003/2004 regelmäßig im Weltcup zum Einsatz. Erstmals in die Weltcuppunkte fuhr sie im Dezember 2003 mit Platz 23 in der Abfahrt von Lake Louise. Im nächsten Monat wurde sie 21. im Super-G von Megève, was zunächst ihr bestes Weltcupresultat blieb, da sie in den nächsten zwei Jahren nur selten unter die schnellsten 30 fuhr. Bis 2005 ging Coletti für den Italienischen Wintersportverband an den Start, vor der Saison 2005/06 wechselte sie nach Monaco. In ihrer zweiten Saison unter monegassischer Flagge erreichte Coletti ihre bisher besten Weltcup-Ergebnisse: Platz 15 in der Abfahrt von Val-d’Isère und Platz 20 im Super-G von Lake Louise, beides im Dezember 2006. Sie schaffte es jedoch nicht, sich dauerhaft in der Weltspitze der besten 30 Läuferinnen zu etablieren. Trotz zahlreicher Weltcupstarts gelangen ihr nach der für sie erfolgreichsten Saison 2006/07, in der sie insgesamt fünfmal unter die schnellsten 25 gefahren war, nur noch äußerst selten Platzierungen in den Weltcup-Punkterängen.

An Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften nimmt Coletti seit ihrem Wechsel zum monegassischen Verband teil. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin war sie bei allen fünf alpinen Bewerben am Start und erreichte als bestes Ergebnis einen 31. Platz in der Abfahrt. Vier Jahre später startete sie bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver nur im Slalom nicht und erreichte als bestes Ergebnis den 19. Platz in der Super-Kombination. Bei ihrer ersten Weltmeisterschafts-Teilnahme 2007 in Åre war ihr bestes Resultat der 23. Platz im Super-G. Nachdem sie bei der WM 2009 keines ihrer drei Rennen im Ziel beendet hatte, kam sie 2011 in Garmisch-Partenkirchen bei all ihren Starts unter die schnellsten 30, wobei der 22. Platz in der Super-Kombination das beste Resultat war.

Ihr bis dato bestes WM-Ergebnis, den 22. Platz in der Kombination bei der Weltmeisterschaft 2011 verbesserte sie bei der Weltmeisterschaft 2015 in Vail/Beaver Creek auf den 21. Platz in der Abfahrt. Im Kombinationswettkampf schied sie in der Abfahrt, nach der sechstbesten Zwischenzeit, kurz vor dem Ziel aus.

ErfolgeBearbeiten

Olympische WinterspieleBearbeiten

WeltmeisterschaftenBearbeiten

WeltcupBearbeiten

  • 2 Platzierungen unter den besten 20

JuniorenweltmeisterschaftenBearbeiten

Weitere ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Alexandra Coletti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bortolotti erstmals im Williams-Boliden. oe24.at, 10. November 2011, abgerufen am 12. Mai 2012.