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Alarm im Pazifik

Film von Edward Ludwig (1944)

Alarm im Pazifik ist ein US-amerikanischer Kriegsfilm von Edward Ludwig aus dem Jahr 1944.

Filmdaten
Deutscher TitelAlarm im Pazifik
OriginaltitelThe Fighting Seabees
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1944
Länge96 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieEdward Ludwig
DrehbuchBorden Chase
Æneas MacKenzie
ProduktionAlbert J. Cohen
MusikWalter Scharf
KameraWilliam Bradford
SchnittRichard L. Van Enger
Besetzung

HandlungBearbeiten

Bauunternehmer Wedge „Bill“ Donovan führt im Zweiten Weltkrieg Aufträge für die US Navy aus. Seine Arbeiter bauen unter Lebensgefahr Landebahnen von Flugplätzen auf den Pazifikinseln, denn die Bautrupps sind unbewaffnet, und regelmäßige japanische Angriffe fordern immer wieder Todesopfer.

Diesen Umstand möchte er nicht mehr hinnehmen. In Gesprächen mit Captain Robert „Bob“ Yarrow und dessen Freundin Constance Chesley, die für die Pazifiknachrichten verantwortlich ist, fordert er deshalb Waffen für seine Arbeiter. Yarrow und Donovan suchen am nächsten Tag Commander Joyce in Washington, D.C. auf, um dieses Problem anzusprechen. Die einzige Lösung ist die Gründung von Baubataillonen unter der Führung der Marine. Allerdings sind hierfür bis zu vier Monate militärische Ausbildung vorgeschrieben. Erbost lehnt Donovan diesen Vorschlag ab.

Donovan und Constance verbindet eine Hassliebe, die sich mit zunehmender Zeit in wahre Liebe verwandelt. Dies führt natürlich zu Spannungen mit Yarrow. Während eines Einsatzes auf der Pazifikinsel X214 kommt es wiederum zu einem japanischen Angriff. Donovan hat selbst Waffen mitgebracht und gibt sie an seine Arbeiter aus. Er befiehlt, den Japanern die Stirn zu bieten, wobei er der Kriegsführung der Navy in die Quere kommt und somit viele Tote auf Arbeiterseite zu verantworten hat. Als Constance ebenfalls angeschossen wird und Donovan ihr Beistand leistet, gestehen sich beide ihre Liebe.

Yarrow nimmt Donovans Verhalten, die Arbeit als auch das Private betreffend, nicht länger hin. Er befiehlt ihm, ihn nach Washington, D.C. zu begleiten. Dort stimmt Donovan der Gründung von Baubataillonen zu und wird sogleich zum Captain ernannt. Die Bautruppen werden künftig den Namen „Seabees“ tragen. Constance ist derweil zwischen beiden Männern hin- und hergerissen.

Beim nächsten Einsatz im Pazifik soll ein wichtiges Öllager errichtet werden. Allerdings sind dort noch vereinzelt japanische Heckenschützen vor Ort, die auch immer wieder Todesopfer fordern. Als das japanische Militär eine Großoffensive startet, wird die Lage kritisch. Donovan geht ohne Yarrows Einwilligung mit seinen Männern ein Gefecht ein, was ihn vor das Kriegsgericht bringen wird. Da die Lage immer aussichtsloser wird, fasst Donovan den Entschluss, einen Öltank zur Explosion zu bringen und somit die Japaner zurückzudrängen. Er fährt mit einer Baumaschine und Sprengstoff auf den Tank zu, wird dabei jedoch angeschossen und stirbt bei der Explosion, die der Navy den Sieg bringt.

Donovan werden postum alle militärischen Ehren zuteil, und Constances notwendige Entscheidung zwischen den zwei Männern ist hinfällig.

KritikBearbeiten

„Patriotisches Kriegsdrama, in dem ein Arbeitsbataillon der Marine japanische Angriffe auf amerikanische Verteidigungsanlagen abwehrt. Von einzelnen Darstellerleistungen abgesehen ein unterdurchschnittlicher Film.“

„Mitten im Krieg gedreht, wurde "The Fighting Seabees" ein großer Kassenerfolg. Der Originaltitel bezieht sich auf die sogenannten Construction Battalions, die als bewaffnete Bautruppeinheiten der Navy angeschlossen waren. Der Name leitet sich aus den (englisch ausgesprochenen) Buchstaben "c" (si) und "b" (bi) ab. In der Nebenhandlung des Kriegsfilms verliebt sich Hauptdarsteller John Wayne in Susan Hayward, die Connie, Freundin seines Vorgesetzten spielt, und im Epilog an der Zeremonie der posthumen Verleihung der Ehrenmedaille an Donovan teilnimmt.“

Video.de[2]

AuszeichnungenBearbeiten

Oscarverleihung 1945

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten