Hauptmenü öffnen

Alain Geiger

Schweizer Fussballspieler und -trainer

Alain Geiger (* 5. November 1960 in Uvrier) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler, der seit 1998 als Trainer tätig ist.

Alain Geiger
Personalia
Geburtstag 5. November 1960
Geburtsort UvrierSchweiz
Grösse 180 cm
Position Abwehrspieler
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1977–1981 FC Sion 88 0(7)
1981–1986 Servette FC 139 (18)
1986–1988 Neuchâtel Xamax 63 0(8)
1988–1990 AS Saint-Étienne 70 0(2)
1990–1995 FC Sion 173 0(4)
1995–1997 Grasshopper Club Zürich 33 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1980–1996 Schweiz 112 0(5)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1997–1998 Grasshopper Club Zürich U-21
1998–2002 Neuchâtel Xamax
2002–2003 FC Aarau
2003–2004 Grasshopper Club Zürich
2005 Neuchâtel Xamax
2005–2006 FC Aarau
2006 FC Lausanne-Sport
2006–2007 Olympique Safi
2009 Neuchâtel Xamax
2010 JS Kabylie
2010–2011 al-Masry
2011–2012 ES Sétif
2012 Al-Ettifaq
2013 MC Alger
2015 MO Béjaïa
2015–2016 ES Sétif
2018– Servette FC
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Inhaltsverzeichnis

LaufbahnBearbeiten

VereineBearbeiten

Geiger startete seine fussballerische Karriere als Abwehrspieler beim FC Sion (Juli 1978-Juni 1981). Der technisch talentierte Walliser gewann am 26. Mai 1980 mit der Elf aus der Kantonshauptstadt den Cup-Final 1980 mit 2:1 Toren gegen den BSC Young Boys. Bei Servette Genf (ab 1981/82) erlebte Geiger die dreimalige Vizemeisterschaft in den Jahren 1982 bis 1984; das verlorene Cup-Finale 1983 (im Wiederholungsspiel) gegen Grasshoppers; das mit 0:1 Toren verlorene Entscheidungsspiel um die Meisterschaft 1984 und den Cup-Sieg am 11. Juni 1984 mit 1:0 n. V. gegen Lausanne, wo er in der 95. Spielminute das entscheidende Tor erzielte, bevor er erstmals den Gewinn der Meisterschaft in der Schweiz nach der Runde 1984/85 feiern konnte. Nach dem Cup-Finale 1986 – 1:3-Niederlage gegen Sion – wechselte er an den Neuenburgersee zu Xamax Neuchatel. Mit Trainer Gilbert Gress gewann der Mann aus Sion in seinen beiden Jahren bei Xamax zweimal den Titel in den Jahren 1987 und 1988. Danach zog es den 27-Jährigen für zwei Runden nach Frankreich zum AS Saint-Etienne. Als Heimkehrer – er spielte ab 1990/91 wieder für Sion – hatte er auf Anhieb grossen Erfolg: hinter der Mannschaft vom Hardturm (Stadion) (GC) kam der Routinier als Vizemeister aus der Meisterschaftsrunde und gewann am 20. Mai 1991 das Cup-Finale mit 3:2 Toren gegen Young Boys Bern. Die Krönung brachte aber der Meisterschaftsgewinn in der folgenden Runde 1991/92 vor Xamax und GC. Seinen vierten Cup-Erfolg feierte Geiger am 5. Juni 1995 mit einem 4:2-Sieg gegen GC. Seine Spielerkarriere beendete er 1997 nach 494 Spielen in der NLA.

NationalmannschaftBearbeiten

Am 19. November 1980 feierte der 20-jährige Geiger seinen Einstand in der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Trainer Leon Walker berief ihn für das WM-Qualifikationsspiel gegen England. In London verlor die "Nati" mit 1:2 Toren und Walker verlor zum 21. Dezember 1980 seinen Posten. Der Höhepunkt für den Kapitän der Nationalmannschaft sollte unter Trainer Roy Hodgson die erfolgreiche Qualifikation zur Fussball-Weltmeisterschaft 1994 in den USA und das Turnier selbst werden. Libero Geiger bestritt alle drei Vorrundenspiele gegen die USA, Rumänien und Kolumbien und schied mit seinen Mannschaftskameraden Stéphane Chapuisat, Adrian Knup, Ciriaco Sforza und Alain Sutter am 2. Juli 1994 in Washington im Achtelfinale nach einer 0:3-Niederlage gegen Spanien aus dem Turnier aus. Das letzte Spiel in der Nationalmannschaft bestritt Geiger bei der Fussball-Europameisterschaft 1996 in England. Am 8. Juni absolvierte er beim 1:1-Unentschieden gegen England sein 112. Länderspiel und beendete damit seine internationale Laufbahn. Trainer Artur Jorge löste ihn in der Innenverteidigung durch Stéphane Henchoz und Ramon Vega ab.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Beat Jung (Hrsg.): Die Nati. Die Geschichte der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2006, ISBN 3-89533-532-0.
  • Michael Horn: Lexikon der internationalen Fußballstars. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2004, ISBN 3-89533-466-9.