Hauptmenü öffnen
Ahlener SV.gif

Der Ahlener SV war ein Sportverein aus Ahlen im Kreis Warendorf. Die erste Fußballmannschaft spielte ein Jahr in der Oberliga Westfalen.

GeschichteBearbeiten

Im Jahre 1905 wurde mit dem SSV Ahlen der älteste Stammverein der Ahlener Sportvereinigung gegründet. Der SSV fusionierte später mit dem 1906 gegründeten BV Westfalia Ahlen zum SSV Westfalia Ahlen.[1] Sowohl der SSV als auch der BV Westfalia spielten in den 1920er und 1930er Jahren in der höchsten westfälischen Fußballliga. Dabei wies die Westfalia mit neun Jahren Zugehörigkeit vier Jahre mehr auf als der SSV, der allerdings in der Saison 1932/33 für den größten sportlichen Erfolg sorgte. Die Mannschaft wurde Dritter hinter den Bielefelder Clubs Arminia und VfB 03. Der SSV Westfalia wiederum gehörte nach Kriegsende zwischen 1952 und 1954 der damals drittklassigen Landesliga Westfalen an.

Am 8. Juli 1970 fusionierte der SSV Westfalia mit dem im Jahre 1920 gegründeten Sportfreunden Wacker Ahlen zum Ahlener SV. Dieser stieg 1971 erneut in die Landesliga auf und schaffte ein Jahr später auf Anhieb den Durchmarsch in die Verbandsliga Westfalen. Dort rang der ASV mit dem TuS Ahlen um die lokale Vorherrschaft. In der Saison 1975/76 wurde die Sportvereinigung hinter dem SC Herford Vizemeister und qualifiziert sich zwei Jahre später für die neu geschaffene Oberliga Westfalen. Aus dieser stieg der ASV als Vorletzter der Saison 1978/79 ab. Für einige Jahre hielt sich die Mannschaft noch im Mittelfeld der Verbandsliga, ehe 1983 der Abstieg in die Landesliga folgte. Dort ging es zunächst mit Mittelmaß weiter, ehe es Ende der 1980er Jahre wieder aufwärts ging. 1992 wurde der Ahlener SV Vizemeister hinter Victoria Clarholz.[2]

Am 24. Mai 1993 fusionierte der Ahlener SV mit dem Handballverein HSG Ahlen zur Ahlener SG.[1]

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Hardy Grüne, Christian Karn: Das große Buch der deutschen Fußballvereine. AGON Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-362-2, S. 20.
  2. Ahlener SV. Tabellenarchiv.info, abgerufen am 9. Mai 2019.