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Adolf Christmann

belgischer Porträt- und Landschaftsmaler

Adolf Christmann (* 6. Juni 1927 in Eupen) ist ein belgischer Porträt- und Landschaftsmaler. Einige seiner Gemälde signierte er mit den Pseudonymen „Chris“ oder „Bardeau“. Bekannt ist der Maler für Bilder in einer für ihn typischen Spachteltechnik.

Leben und WirkenBearbeiten

Adolf Christmann stammt aus einer deutschsprachigen Bäckerfamilie aus Eupen. Eine Mehlallergie hielt ihn davon ab, ebenfalls das Bäckerhandwerk zu erlernen. Als Jugendlicher bekam Christmann während der Kriegsjahre Unterricht von den in Belgien im Exil lebenden Malern Robert Pudlich und Helmut Weitz (1918–1966).

1946 absolvierte Christmann das Abitur an der Collège Patronné in Eupen. Nach dem Abitur studierte er an der Kunsthochschule Saint-Luc in Lüttich. 1949 erhielt er dort seinen Abschluss mit Auszeichnung und bekam ein Stipendium für die Koninklijke Academie voor Schone Kunsten Antwerpen. Nach einem Jahr in Antwerpen führte Christmann sein Studium 1951 bis 1953 in Paris an der École des Beaux-Arts bei Maurice Brianchon (1899–1979) weiter. Seinen Lebensunterhalt finanzierte sich Christmann bereits während des Studiums als Maler in Bars und auf dem Montmartre, wo er seine Bilder regelmäßig im Salon des Artistes Français und im Salon des Indépendants zeigte. Auch in seiner Heimatstadt Eupen stellte er seit 1950 regelmäßig im Foyer des Verlagshauses der Tageszeitung Grenz-Echo aus.

1961 lernte er auf dem Montmartre seine spätere Frau Heidi kennenlernte, die ebenfalls malte. Um seiner Frau ein Studium in München zu ermöglichen, zog das Paar für mehrere Jahre nach Deutschland. Christmann malte hier zahlreiche Bilder im Auftrag eines Münchener Galeristen.

Er lebt heute wieder in Eupen.

LiteraturBearbeiten

  • Rudolf Kremer: A. Christmann. Ostbelgische Künstler Band 1. Grenz-Echo Verlag, Eupen 1997. ISBN 978-9054331025

WeblinksBearbeiten