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Abkommen von Nouméa

Völkerrechtlicher Vertrag

Das Abkommen von Nouméa war ein Abkommen zwischen der französischen Regierung und Vertretern verschiedener politischer Parteien in Neukaledonien, das eine Übertragung bestimmter Kompetenzen auf Neukaledonien festlegte. Ausgenommen sind Verteidigung, Sicherheit, Justiz und Finanzpolitik (Währung). Ein Referendum über Unabhängigkeit oder Verbleib bei Frankreich sollte nach den Bestimmungen von Nouméa zwischen 2014 und 2018 stattfinden. Im Jahr 2017 wurde der Abstimmungstermin auf den 4. November 2018 konkretisiert[veraltet].[1]

Das Abkommen wurde am 5. Mai 1998 unterzeichnet. In einem anschließenden Referendum in Neukaledonien am 8. November 1998 wurde es mit 72 % Zustimmung gebilligt.

Ergebnisse des Referendums[2]
Wähler Zahl Prozent
Registrierte Wahlberechtigte 106.698 100,00 %
Wähler 79.202 74,23 %
Gültige Stimmen 77.097 97,34 %
Ja-Stimmen[Anm. 1] 55.400 71,86 %
Nein-Stimmen[Anm. 1] 21.697 28,14 %
  1. a b Die prozentualen Angaben zu den Ja- und Nein-Stimmen beziehen sich auf die gültigen Stimmen

WeblinksBearbeiten

  Wikisource: Accord de Nouméa – Quellen und Volltexte (französisch)

EinzelbelegeBearbeiten