Zipser Pieninen

Die Zipser Pieninen (polnisch: Pieniny Spiskie) sind ein Gebirge im Gebirgszug der Pieninen in der polnischen Woiwodschaft Kleinpolen im Kreis Powiat Tatrzański und der Gemeinde Łapsze Niżne. Es liegt in der historischen Region Zips.

Zipser Pieninen
Blick vom Berg Wdżar

Blick vom Berg Wdżar

Höchster Gipfel Żar (883 m n.p.m.)
Lage Polen
Teil der Westkarpaten
Zipser Pieninen (Polen)
Zipser Pieninen
Koordinaten 49° 25′ N, 20° 14′ OKoordinaten: 49° 25′ N, 20° 14′ O

LageBearbeiten

Das Gebirge liegt nördlich der Pogórze Spiskie (Grenze ist das Tal der Łapszanka), südlich der Gorce (Grenze ist der Stausee Jezioro Czorsztyńskie), östlich der Mittleren Pieninen (Grenze ist der Stausee Jezioro Czorsztyńskie) und westlich der Pogórze Bukowińskie (Grenze ist der Gebirgsfluss Białka), im Gebirgszug des Pieninen. Es hat den Charakter eines Mittelgebirges. Die höchste Erhebung stellt mit 883 m. ü.N.N. die Żar dar.

GeologieBearbeiten

Die Zipser Pieninen bestehen zu einem großen Teil aus Kalkgestein aus dem Jura. Zerklüftete Kalkfelsen findet man insbesondere an ihrem Nordrand.

BergeBearbeiten

Zu den Gipfeln der Zipser Pieninen gehören:

Name des Gipfels Deutsche Bezeichnung Höhe (m ü. N.N.) Anmerkung
Żar 883 Höchster Berg der Zipser Pieninen, auch Branisko genannt
Hombark Łapszański Lapscher Homberg (?) 825
Gajna Skała 782
Dziurawa Skała Löchriger Felsen 748
Czarna Góra Schwarzberg 743
Hombark Niedzicki Netzdorfer Homberg (?) 743
Czarna Góra Schwarzberg 743
Cisówka 743
Jurgowska Góra Jurgauer Berg 733
Ostra Góra Scharfer Berg 733
Barwinkowa 725
Czarna Góra Schwarzberg 710
Sołtysia Góra Schultheißberg 703
Ślipce 703
Tynusia Góra

NaturBearbeiten

Das Gebirge hat eine reichere Flora als die anderen, höheren Gebirge, die es umgeben. Ein kleiner Teil am Stausee liegt ein Teilbereich des Nationalpark Pieninen.

TourismusBearbeiten

Die Zipser Pieninen sind dicht besiedelt und für den Tourismus erschlossen. Am Nordrand liegt der Stausse, der auch als Badesee genutzt wird. In den Zipser Pieninen liegen die Burg Niedzica in Niedzica-Zamek, sowie die Naturreservate Zielone Skałki bei Falsztyn, Dursztyńskie Skałki bei Dursztyn und Białka-Durchbruch bei Krempachy.

WeblinksBearbeiten

Commons: Pieniny Spiskie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

NachweiseBearbeiten

  • Witold Henryk Paryski, Zofia Radwańska-Paryska, Wielka encyklopedia tatrzańska, 2004, Wydawnictwo Górskie, Poronin, ISBN 83-7104-009-1

PanoramaBearbeiten

 
Blick vom Berg Wdżar auf die Zipser Pieninen mit der Tatra im Hintergrund