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Zeitungsholding Hessen
Rechtsform GmbH & Co. KG[1]
Gründung 1. März 2017[2]
Sitz Kassel
Branche Verlagswesen

Die Zeitungsholding Hessen (ZHH) ist eine Verlagsgruppe mit Sitz im nordhessischen Kassel. Sie verlegt unter anderem die Tageszeitungen Frankfurter Rundschau, Gießener Allgemeine Zeitung und Hessische/Niedersächsische Allgemeine.

Eigentümer der Verlagsgruppe sind der zur Ippen-Gruppe gehörende Zeitungsverlag F. Wolff & Sohn mit 80 Prozent und die Mittelhessische Druck- und Verlagsgesellschaft mit 20 Prozent.[3] Das Unternehmen beschäftigt rund 870 Mitarbeiter in Redaktion und Druck, sowie über 1.500 Zeitungszusteller.[2] Es werden täglich rund 250.000 Zeitungen gedruckt.[4]

Im Februar 2018 wurde bekannt, dass die Zeitungsholding Hessen die Frankfurter Rundschau und Frankfurter Neue Presse von der Fazit-Stiftung übernehmen möchte.[5] Das Kartellamt genehmigte den Kauf am 5. März 2018.[6] Neben den Tageszeitungen verkauft die Fazit-Stiftung alle Unternehmen, die einst zur Frankfurter Societät gehörten, darunter das Anzeigenblatt Mix am Mittwoch, die Vermarktungsgesellschaft RheinMain.Media, die Digitalagentur Rhein-Main.Net und die Societäts-Druckerei.[6] Der Besitzwechsel wurde zu Anfang April 2018 vollzogen. An der Frankfurter Rundschau bleibt die Karl-Gerold-Stiftung mit zehn Prozent weiterhin Minderheitsgesellschafter.[7]

ZeitungstitelBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. ZHH Zeitungsholding Hessen GmbH & Co. KG. In: firminform. 5. Oktober 2017, abgerufen am 10. Februar 2018.
  2. a b HNA und Gießener Allgemeine gehen zusammen. Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), 22. Februar 2017, abgerufen am 10. Februar 2018.
  3. MDV fusioniert mit Dierichs-Mediengruppe. In: Gießener Allgemeine Zeitung. 17. Februar 2017, abgerufen am 8. April 2019.
  4. Verlagshäuser der Tageszeitungen fusionieren. In: Handelsblatt. 21. Februar 2017, abgerufen am 10. Februar 2018.
  5. Zeitungsholding Hessen kauft "Frankfurter Rundschau". In: Spiegel Online. 9. Februar 2018, abgerufen am 10. Februar 2018.
  6. a b Verleger Ippen darf Frankfurter Rundschau und FNP kaufen. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Hessenschau. 5. März 2018, archiviert vom Original am 8. März 2018; abgerufen am 22. März 2018.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hessenschau.de
  7. a b Stellungnahmen zum Verkauf der Mediengruppe Frankfurt. In: Frankfurter Rundschau. 9. Februar 2018, abgerufen am 8. April 2019.
  8. Verlag Dierichs GmbH & Co. KG. In: Medienkonvergenzmonitor. Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich, abgerufen am 16. Februar 2018.
  9. Mittelhessische Druck- und Verlagshaus GmbH & Co KG. In: Medienkonvergenzmonitor. Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich, abgerufen am 10. Februar 2018.
  10. Frankfurter Rundschau und FNP vor Verkauf. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Hessenschau. 9. Februar 2018, archiviert vom Original am 9. Februar 2018; abgerufen am 10. Februar 2018.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hessenschau.de