Wolfgang Braungart

deutscher Literaturwissenschaftler

Wolfgang Braungart (* 28. August 1956 in Schwäbisch Gmünd)[1] ist ein deutscher Literaturwissenschaftler und Hochschullehrer.

LebenBearbeiten

Nach dem Abitur 1975 am Gymnasium in Tuttlingen studierte Braungart als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes[2] bis 1982 Germanistik, Kunstgeschichte, Philosophie und Kunstpädagogik sowie Werken/Arbeitslehre an den Universitäten Gießen, Zürich und Braunschweig sowie an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. 1986 wurde er an der TU Braunschweig zum Dr. phil. mit der Arbeit Ordnung und Integration promoviert. Von 1985 bis 1995 war er zunächst Wissenschaftlicher Mitarbeiter dann Wissenschaftlicher Assistent an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Dort wurde 1993/94 mit der Arbeit Ritual und Literatur habilitiert.

1996 folgte Braungart einem Ruf auf die Professur für Allgemeine Literaturwissenschaft und Neuere deutsche Literatur an die Universität Bielefeld. 2003 lehnte er einen Ruf an die Universität Bamberg an den Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur ab.

2003 bekleidete er die Max Kade-Gastprofessur an der University of Notre Dame, 2009 und 2013 Gastprofessuren in Indien an der Delhi University und an der Jawaharlal Nehru University sowie Doon University in Dehradun. 2012/2013 nahm er eine Gastprofessur an der Shanghai International Studies University an. Seit 2009 ist Braungart zudem erster Vorsitzender der Stefan-George-Gesellschaft e. V. Bingen.

Seine Brüder sind der Germanist Georg Braungart (* 1955) und der Chemiker Michael Braungart (* 1958).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wolfgang Braungart in Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender Online. Berlin, Boston: De Gruyter. Stand: 6. Februar 2014.
  2. Prof. Dr. Braungart: Kurzbiographie auf der Homepage der Universität Bielefeld, abgerufen am 1. Januar 2019.