Willi Langer

österreichischer Bassist

Willi Langer (geb. 15. November 1960 in St. Pölten als Wilhelm Langer) ist ein österreichischer Bassist.

LebenBearbeiten

Willi Langer verbrachte seine ersten zehn Lebensjahre in Kilb, Bezirk Melk. Dann zog er nach Krems an der Donau, wo er bis heute lebt.

Kurz nachdem er begann Bass zu spielen, gründete er 1976 die Fusion-Band Zenit mit der er drei Alben aufnahm. Bis dahin Autodidakt, begann er 1984 ein Studium an der Jazzabteilung des Konservatoriums der Stadt Wien, das er 1989 abschloss.

Er wurde Mitglied wichtiger österreichischer Fusion-Bands, wie Ostinato, Incognito und Harri Stojka Express sowie der Bluesband Bluespumpm. 1987 wurde er Mitglied des „Orchesters der Vereinigten Bühnen Wien“, wo er mit Unterbrechungen sieben Jahre tätig war (Cats, Phantom der Oper, The Rocky Horror Show, Elisabeth, Tanz der Vampire, Hair etc.).

1989 wurde er Mitglied der Band des österreichischen Sängers Wilfried und arbeitete in der Folge unter anderem mit Boris Bukowski, Stefanie Werger, Waterloo, Georg Danzer, Wolfgang Ambros, Alexander Goebel, Dennis Jale, Reinhold Bilgeri, Sandra Pires, Conchita Wurst, EAV, Marianne Mendt, VSOP, Kruder & Dorfmeister und Nina Proll.

Anfang der 1990er-Jahre wurde die international erfolgreiche Band Count Basic gegründet, bei der er bis heute fixes Band-Mitglied ist. 1994 erschien sein erstes Solo-Album namens "The Colours of the Octopus", darauf folgte 2002 sein zweites, das den Namen „The Course of Life“ trägt. Von 2004 bis 2019 war er fixes Band-Mitglied bei Rainhard Fendrich.

International arbeitete er für Gloria Gaynor, The Supremes, Tina Turner, Johnny Logan, The TCB Band, Pe Werner oder Thomas D.

Seit 1993 unterrichtet er E-Bass an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien am Institut für Popularmusik.

WeblinksBearbeiten