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WerdegangBearbeiten

Jugend und nationale ErfolgeBearbeiten

Der rund 1,65 m große Linksausleger begann 1997 mit dem Boxen und war Teilnehmer der Junioren-Europameisterschaften 2001 und der Junioren-Weltmeisterschaften 2002, wo er vor Erreichen der Medaillenränge gegen Łukasz Maszczyk bzw. Dawid Airapetjan ausschied.

2003, 2004, 2006 und 2007 wurde er italienischer Meister im Fliegengewicht und gewann 2005 eine Bronzemedaille.

Kontinentale MeisterschaftenBearbeiten

Bei den EU-Meisterschaften 2003 und 2005 schied er jeweils im Viertelfinale aus und unterlag bei den Europameisterschaften 2004 im ersten Kampf gegen Nikoloz Izoria. Im ersten Kampf der Mittelmeerspiele 2005 schied er gegen Walid Cherif und bei den Europameisterschaften 2006 ebenfalls im ersten Kampf gegen Samir Məmmədov aus.

Die EU-Meisterschaften 2007 beendete er nach einer Halbfinalniederlage gegen Salim Salimow mit einer Bronzemedaille im Fliegengewicht. Diesen Erfolg wiederholte er bei den EU-Meisterschaften 2008 nach Halbfinalaus gegen Rafał Kaczor. Eine weitere Bronzemedaille im Fliegengewicht gewann er bei den Mittelmeerspielen 2009 nach einer Niederlage im Halbfinale gegen Nordine Oubaali.

Bei den Europameisterschaften 2010 und 2011 gewann er jeweils eine Bronzemedaille im Fliegengewicht. Er hatte Alexander Riscan, Francisco Torrijos, Veli Mumin und Michael Conlan bezwungen, während er gegen Michail Alojan bzw. Georgi Balakschin unterlag. Gegen Owik Ogannisjan verlor er im Achtelfinale bei den Europameisterschaften 2013. Die Mittelmeerspiele 2013 beendete er mit der Silbermedaille im Fliegengewicht nach Finalniederlage gegen Kelvin de la Nieve. Im Halbfinale hatte er Abdelali Daraa besiegt.

Seinen größten Erfolg auf europäischer Ebene erzielte er dann bei den Europaspielen 2015. Mit Siegen gegen Muhammad Ali, Ferhat Pehlivan und Viliam Tankó, unterlag er erst im Finalkampf gegen Elvin Məmişzadə und gewann somit die Silbermedaille im Fliegengewicht.

Weltmeisterschaften/Olympische SpieleBearbeiten

Erstmals an einer Weltmeisterschaft nahm er 2005 teil und besiegte in der Vorrunde Toshiyuki Igarashi, schied jedoch im zweiten Kampf gegen Samir Məmmədov aus. Seinen größten Erfolg erzielte er dann bei der WM 2007 in Chicago, als er gegen Kadri Kordel, Katsuaki Susa und Anuruddha Rathnayake ins Halbfinale kam und dort gegen Somjit Jongjohor mit einer Bronzemedaille ausschied.

Beim Weltcup 2008 gewann er nach einem Sieg gegen Walid Cherif und einer Niederlage gegen Michail Alojan erneut Bronze und startete bei den Olympischen Spielen 2008, wo er ebenfalls eine Bronzemedaille erkämpfte. Durch Siege gegen Cassius Chiyanika, Juan Payano und Walid Cherif, war er ins Halbfinale eingezogen, wo er gegen Somjit Jongjohor ausschied.

Bei der Weltmeisterschaft 2009 besiegte er Nikhat Seidov, Fernando Martínez und Li Chao, unterlag aber beim Kampf um den Einzug ins Halbfinale gegen Njambajaryn Tögstsogt. Mit drei Siegen erreichte er zudem auch das Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2011, wo er gegen Jasurbek Latipov verlor. Bei den Olympischen Spielen 2012 schied er ebenfalls gegen Njambajaryn Tögstsogt mit 16:17 aus.

Bei der Weltmeisterschaft 2013 schied er in der Vorrunde aus, bei der Weltmeisterschaft 2015 im Achtelfinale.

World Series of BoxingBearbeiten

Bei der World Series of Boxing kämpfte er seit der ersten Saison für Milano Thunder. In der Saison 2010/2011 bestritt er vier Kämpfe von denen er drei gewann. Milano Thunder erreichte in dieser Saison jedoch nicht die Playoffs.

Während der Gruppenphase kam Picardi in der Saison 2011/2012 nur einmal zum Einsatz und gewann gegen den Vertreter der Astana Arlans. Milano Thunder erreichte diesmal die Playoffs und Picardi gewann bei Viertelfinalheimsieg Milano Thunders gegen den Titelverteidiger Paris United gegen Samir Brahimi. Auch beim Halbfinale gegen Baku Fires kam er beim Heimkampf zum Einsatz und schlug Gairbek Germakhanov. Mit diesen beiden Siegen hatte Picardi entscheidenden Einfluss auf den Finaleinzug seiner Mannschaft. Im Finale gegen Dynamo Moscow stand ihm der Russische U22-Meister Wladimir Nikitin gegenüber, den er nach Punkten schlagen konnte und somit seinen Teil zum Titelgewinn Milano Thunders beitrug.

In der Saison 2012/2013 verlor Picardi den ersten Kampf gegen den Europameister 2011 Veaceslav Gojan, welcher für die German Eagles antrat. Im weiteren Verlauf der Gruppenphase schlug er noch die Vertreter der USA Knockouts und der Astana Arlans. Milano Thunder erreichte auch in dieser Saison die Playoffs. Picardi wurde im Viertelfinale gegen die Poland Hussars eingesetzt und konnte seinen Kampf gewinnen.

Danach trat er erst 2018 wieder an.

AIBA Pro BoxingBearbeiten

In der semiprofessionellen APB-Serie kämpfte er ab 2014, verlor jedoch all seine vier Kämpfe.

WeblinksBearbeiten