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Demarkationslinien nach spanisch-portugiesischen Vereinbarungen im 15. und 16. Jhd.

Der Vertrag von Saragossa (spanisch: Zaragoza) präzisierte den Vertrag von Tordesillas, der 1494 zwischen Spanien und Portugal geschlossen worden war, indem er eine östliche Demarkationslinie festlegte. Mit seiner Unterzeichnung am 22. April 1529 wurde die Trennlinie zwischen dem spanischen Machtbereich und dem portugiesischen Machtbereich auf 297,5 Leguas östlich der Molukken festgelegt. Des Weiteren trat Kaiser Karl V. alle Ansprüche auf die Molukken, die im Indienhandel eine wichtige Rolle als Gewürzlieferant spielten und Grund des Streits waren, an Portugal für die Summe von 350.000 Dukaten ab.

LiteraturBearbeiten

  • Wolfgang Reinhard: Die Unterwerfung der Welt. Globalgeschichte der europäischen Expansion 1415–2015. Beck, München 2016, S. 106f.