Verbandsgemeinde Obere Aller

Gebietskörperschaft im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt

Die Verbandsgemeinde Obere Aller ist eine Gebietskörperschaft im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Obere Aller
Verbandsgemeinde Obere Aller
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Obere Aller hervorgehoben

Koordinaten: 52° 9′ N, 11° 13′ O

Basisdaten
Bestandszeitraum: 2010–
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Börde
Fläche: 210,16 km2
Einwohner: 14.367 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: BK, BÖ, HDL, OC, OK, WMS, WZL
Verbandsschlüssel: 15 0 83 5053
Verbandsgliederung: 7 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Zimmermannplatz 2
39365 Eilsleben
Website: www.obere-aller.de
Verbandsgemeinde- bürgermeister: Frank Frenkel
Lage der Verbandsgemeinde Obere Aller im Landkreis Börde
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Über dieses Bild

GeographieBearbeiten

Die Verbandsgemeinde liegt an der namensgebenden Aller und südlich der Bundesautobahn 2.

MitgliedsgemeindenBearbeiten

Die Verbandsgemeinde Obere Aller hat folgende sieben Mitgliedsgemeinden:

GeschichteBearbeiten

Die Verbandsgemeinde gründete sich am 1. Januar 2010, die Verwaltungsgemeinschaft Obere Aller wurde damit aufgelöst. Da Verbandsgemeinden höchstens acht Mitgliedsgemeinden mit jeweils mindestens 1.000 Einwohnern haben dürfen, gab es noch am selben Tag folgende Zusammenschlüsse:

  • Eingemeindung der Gemeinden Barneberg (734 Einwohner) und Wackersleben (707 Einwohner) in die Gemeinde Hötensleben, deren Einwohnerzahl sich von 2.554 auf 3.995 erhöhte
  • Eingemeindung der Gemeinde Marienborn (504 Einwohner) in die Gemeinde Sommersdorf, deren Einwohnerzahl sich von 1.030 auf 1.534 erhöhte
  • Eingemeindung der Gemeinde Wormsdorf (529 Einwohner) in die Gemeinde Eilsleben, deren Einwohnerzahl sich von 2.180 auf 2.709 erhöhte

Am 1. September 2010 wurden die Gemeinden Drackenstedt, Druxberge und Ovelgünne in die Gemeinde Eilsleben per Gesetz eingemeindet.

Die gegebenen Einwohnerzahlen beziehen sich jeweils auf den Stichtag 31. Dezember 2008.

PolitikBearbeiten

WappenBearbeiten

Das Wappen wurde am 19. Oktober 2010 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „Eine blaue Flanke mit in der Art eines Flankenbalkens angesetzter blauer Wellenleiste, oberhalb der Wellenleiste in Silber blaue Schlägel und Eisen unterhalb mit schwarzen Fugenstrichen golden gemauert, die Flanke belegt mit einer goldenen Ähre mit zwei Halmblättern.“[2]

Das Wappen wurde vom Magdeburger Heraldiker Jörg Mantzsch gestaltet.

FlaggeBearbeiten

Die Flagge ist blau-weiß (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Verbandsgemeindewappen belegt.[2]

VerkehrBearbeiten

Durch das Verbandsgemeindegebiet führen die Bundesstraßen 245, 245a und 246a. Außerdem gibt es Bahnhöfe der Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg in Marienborn, Wefensleben, Eilsleben, Ovelgünne und Drackenstedt. In Völpke befand sich ein Bahnhof der heute nicht mehr benutzten Bahnstrecke Eilsleben–Schöningen.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2019 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. a b Amtsblatt des Landkreis Nr. 80/2010 (PDF; 802 kB)