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Unterlemnitz ist ein Ortsteil der Stadt Bad Lobenstein im Saale-Orla-Kreis in Thüringen.

Unterlemnitz
Koordinaten: 50° 28′ 19″ N, 11° 37′ 18″ O
Höhe: 523 m ü. NN
Eingemeindung: 1. Januar 1997
Postleitzahl: 07356
Vorwahl: 036651
Unterlemnitz (Thüringen)
Unterlemnitz

Lage von Unterlemnitz in Thüringen

Ortseingang durch das Eisenbahnviadukt gesehen
Ortseingang durch das Eisenbahnviadukt gesehen

Inhaltsverzeichnis

Geografie und GeologieBearbeiten

Unterlemnitz und Oberlemnitz liegen gemeinsam auf einer Hochfläche des Südostthüringer Schiefergebirges. Die Westflanke der Gemarkungen beider Orte ist bewaldet. Quellmulden sowie schmale Tallagen sind typische Grünlandstandorte. Ackerbau wird auf plateauartigen Geländerücken, welligen Ebenen und Flachhängen begünstigt. Auf sonstigen Lagen überwiegt die forstliche Nutzung.[1] Zur Bundesstraße 90 besteht über die Landstraße 1099 ein verkehrsmäßig guter Anschluss.

NachbarorteBearbeiten

Nachbarorte sind im Norden Oberlemnitz und Friesau, östlich Schönbrunn, im Süden die Stadt Bad Lobenstein und westlich Helmsgrün und Heinersdorf.

GeschichteBearbeiten

Die urkundliche Ersterwähnung fand für den Ort 1356 statt.[2]

Nach wie vor ist Unterlemnitz ein landwirtschaftlich geprägter Ort. Nach der Wende orientierten sich die Bauern neu. Sie bildeten mit den Nachbarorten eine Agrarvereinigung und ein Wiedereinrichter betreibt Pflanzenproduktion.

VerkehrBearbeiten

Der Bahnhof Unterlemnitz liegt an der Bahnstrecke Hockeroda–Unterlemnitz und an der Bahnstrecke Triptis–Marxgrün. Die Züge verkehren in der Relation Saalfeld (Saale)Hockeroda – Unterlemnitz – Blankenstein.

Mit den Linien 630 und L1 des Verkehrsunternehmens KomBus hat Unterlemnitz Anschluss an die Kernstadt Bad Lobenstein und von da zu den Städten Schleiz (Linie 610), Naila (Linie 620) und Ziegenrück (Linie 620).

 
Bahnhof (2018)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Unterlemnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Manfred Graf: Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge. Dargestellt an der KOG „Lobenstein“. 1970, (Jena, Universität, Dissertation, 1970; maschinschriftlich).
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 294.