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Unter Wasser küßt man nicht ist ein 1961 entstandenes österreichisches Filmlustspiel mit Gunther Philipp in der Hauptrolle eines trotteligen Privatdetektivs.

Filmdaten
OriginaltitelUnter Wasser küßt man nicht
ProduktionslandÖsterreich
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1962
LängeDeutschland: 82 Minuten
Österreich: 88 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieErich Heindl
DrehbuchRolf Olsen,
Herbert Prikopa
ProduktionErich Heindl,
Gerry Hytha
MusikGerhard Heinz
KameraWalter Tuch,
Hans Heinz Theyer,
Gerry Hytha
Besetzung
  • Gunther Philipp: Lutz Blitz, Privatdetektiv
  • Evi Kent: Elfie Kaiser
  • Fritz Heller: ihr Vater, der Bankdirektor
  • Gerry Hytha: Expeditionsleiter
  • Rolf Olsen: Lagopoulos
  • Herbert Prikopa: Hafenmeister
  • Silvana Sansoni: falsche Elfie, eine weitere Expeditionsteilnehmerin

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Direktor Kaiser, Präsident der CDF-Bank, hat eine im Mittelmeer stattfindende Unterwasserexpedition finanziert und glaubt, dass sich seine hübsche Tochter Elfie dieser angeschlossen hat. Das passt ihm überhaupt nicht in den Kram, und daher beauftragt er den Privatdetektiv Lutz Blitz, der ganz entgegen seinem Namen alles andere als blitzgescheit ist, das Mädchen heim nach Österreich zu holen. Kaum angekommen, verwechselt Blitz Elfie prompt mit einer anderen Expeditionsteilnehmerin und verliebt sich ganz nebenbei auch noch in die richtige Elfie, deren wahre Identität er aber zunächst nicht kennt.

ProduktionsnotizenBearbeiten

Unter Wasser küßt man nicht entstand in der zweiten Jahreshälfte 1961 in Italien und Griechenland und wurde am 2. März 1962 uraufgeführt. Die deutsche Erstaufführung fand am 30. November 1962 statt.

Hans Zehetner entwarf die Filmbauten, Drehbuch-Coautor Rolf Olsen half dem Regie-unerfahrenen Erich Heindl, der auch die Produktionsleitung hatte, als künstlerischer Oberleiter bei der Inszenierung.

Kameramann Hans Heinz Theyer starb während der Dreharbeiten völlig überraschend.

KritikenBearbeiten

Paimann’s Filmlisten resümierte: „Schade um die Expeditionsaufnahmen aus Italien und Griechenland, die man zur Wattierung der einfältigen Story mit, Dialogfragmenten überbrückendem, Kommentar verwandte. Darin bewegen sich ungenügend geführter Nachwuchs und chargierende Arrivierte, verzapfen Plattheiten und geben ‚Schlager‘ zum Besten; in hübscher Landschaft, billigen Dekorationen, ungleicher Farbenphotographie.“[1]

„Eine äußerst dilettantische Mischung aus mißglücktem Kulturfilm, der mit zahlreichen Unterwasseraufnahmen angereichert wurde, und unbeholfenem Lustspiel, das ganz vom grimassierenden Hauptdarsteller bestimmt wird.“

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten