Ulrike Wendland

deutsche Kunsthistorikerin, Denkmalpflegerin und Geschäftsführerin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz

Ulrike Wendland (geboren 1960) ist eine deutsche Kunsthistorikerin, Denkmalpflegerin und Geschäftsführerin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz.

Ulrike Wendland studierte Kunstgeschichte an der Universität Hamburg bei Martin Warnke. Dort wurde sie 1996 mit einer Arbeit über deutschsprachige Kunsthistoriker im Exil promoviert. Gefördert wurde das Dissertationsvorhaben mit Mitteln der Ernst-Strassmann-Stiftung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im Anschluss absolvierte sie ein Aufbaustudium am Lehrstuhl für Denkmalpflege der Universität Bamberg und wurde wissenschaftliche Assistentin am Fachgebiet Denkmalpflege des Instituts für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin, dann Oberassistentin am Institut für Denkmalpflege der ETH Zürich.

Im Jahr 2002 wurde sie als Landeskonservatorin Leiterin des Landesdenkmalamtes Saarland. Von dort wechselte sie 2005 in gleicher Funktion an das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt. Diesem stand sie bis 2020 vor; seit Juni 2020 ist sie Geschäftsführerin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz. Bereits von 2005 bis 2009 Mitglied der Expertengruppe „Städtebaulicher Denkmalschutz“, gehört sie seit 2019 wiederum diesem Gremium des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat an.

Publikationen (Auswahl)Bearbeiten

  • Biographisches Handbuch deutschsprachiger Kunsthistoriker im Exil. Leben und Werk der unter dem Nationalsozialismus verfolgten und vertriebenen Wissenschaftler. Zwei Bände. K. G. Saur, München 1999, ISBN 3-598-11339-0

WeblinksBearbeiten