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Ulrich Gotter bei einer Tagung im März 2015 in Düsseldorf.

Ulrich Gotter (* 19. April 1964 in Berlin) ist ein deutscher Althistoriker.

Nach dem Studium in Berlin und Freiburg wurde Gotter 1992 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit einer Arbeit über die römische Innenpolitik nach der Ermordung Caesars bei Hans-Joachim Gehrke promoviert, dessen Assistent er von 1992 bis 1998 war. 2002 habilitierte sich Gotter in Freiburg mit einer Arbeit über Griechenland in Rom? Die römische Rede über Hellas und ihre Kontexte. Nach einer zwischenzeitlichen Tätigkeit an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster wurde er dann zum Wintersemester 2004/05 Professor (C4) und Lehrstuhlinhaber für Alte Geschichte an der Universität Konstanz. Einen Ruf an die Universität Freiburg als Nachfolger von Aloys Winterling lehnte er 2009 ab.

Gotters hauptsächliches Arbeitsgebiet ist die römische Geschichte der späteren Republik und frühen Kaiserzeit; hinzu kommen Publikationen zur spätantiken Religionsgeschichte und zur hellenistischen Monarchie.

ArbeitenBearbeiten

  • Der Diktator ist tot! Politik in Rom zwischen den Iden des März und der Begründung des Zweiten Triumvirats. Stuttgart 1996.
  • Griechenland in Rom? Die römische Rede über Hellas und ihre Kontexte (3.-1. Jhdt. v. Chr.). Unpublizierte Habilitationsschrift, Freiburg 2001.
  • Römische Geschichtsschreibung von den Anfängen bis Livius. Autoren – Gattungen – Kontexte. Darmstadt 2003 (Mitherausgeber).
  • From Temple to Church. Destruction and Renewal of Local Cultic Topography in Late Antiquity. Leiden 2008 (Mitherausgeber).
  • Religiöse Vielfalt und der Umgang mit Minderheiten. Konstanz 2014 (Mitherausgeber).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ulrich Gotter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien