Torsballig

Siedlung in Deutschland

Torsballig (dänisch: Torsballe) ist ein Dorf im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Seit dem 1. März 2013 ist es Ortsteil der Gemeinde Mittelangeln.

Torsballig
Gemeinde Mittelangeln
Koordinaten: 54° 40′ 16″ N, 9° 33′ 5″ O
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Eingemeindet nach: Havetoftloit
Postleitzahl: 24986
Vorwahlen: 04603, 04633
Torsballig (Schleswig-Holstein)
Torsballig

Lage von Torsballig in Schleswig-Holstein

GeschichteBearbeiten

Der Ortsname Torsballig steht mit dem Donnergott Thor in Verbindung. Torsballig wurde 1467 als Torslaff erstmals erwähnt. Im Zuge der Gebietsreform der 1970er Jahre verlor die Gemeinde Torsballig ihre Eigenständigkeit und kam zur Gemeinde Havetoftloit. Mit deren Auflösung am 1. März 2013 kam Torsballig zur neu gebildeten Gemeinde Mittelangeln.

Eine Sage berichtet, dass früher auf den Feldern von Havetoft, Havetoftloit sowie Taarballig eine große Anzahl von Grabhügeln zu sehen war, die an eine große Schlacht erinnerten, die einst dort ausgefochten wurde.[1] — Östlich des alten Dorfkerns von Torsballig befinden sich drei unter Denkmalschutz stehende Hünengräber. Der größte von ihnen wird Hermannshoi genannt.[2] — Die Sage berichtet über den Hermannshoi, dass dort der „erste König Frode“ ruhen würde (demnach könnte Frotho I. gemeint sein).[3][4]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Karl Müllenhoff: Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig Holstein und Lauenburg. Kiel, 1845
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein, Havetoftloit (Memento des Originals vom 29. November 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schleswig-holstein.de, abgerufen am: 15. März 2015
  3. Karl Müllenhoff: Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig Holstein und Lauenburg. Kiel, 1845
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein, Havetoftloit (Memento des Originals vom 29. November 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schleswig-holstein.de, abgerufen am: 15. März 2015