The Cranberries

irische Band

The Cranberries (dt. „Die Moosbeeren“) waren eine irische Rockgruppe. Die Band wurde 1989 unter dem Namen The Cranberry Saw Us in Limerick gegründet. 1995 gelang ihr mit dem Album No Need to Argue der internationale Durchbruch. Der erfolgreichste Song Zombie handelt vom Nordirlandkonflikt. Den Quellenangaben zufolge haben sie in ihrer Karriere mehr als 25,1 Millionen Tonträger verkauft. Die erfolgreichste Veröffentlichung der Band ist das Album No Need to Argue mit rund 12,9 Millionen verkauften Einheiten.

The Cranberries
The Cranberries live in Barcelona (2010)
The Cranberries live in Barcelona (2010)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Indie-Rock, Alternative Rock
Gründung 1989, 2009
Auflösung 2003, 2019
Website www.cranberries.com
Letzte Besetzung
Dolores O’Riordan
(1989 – † 2018)
Gitarre
Noel Antony Hogan
Michael Gerard Hogan
Fergal Patrick Lawler

BesetzungBearbeiten

Als die Band noch unter dem Namen The Cranberry Saw Us agierte, bestand sie aus Noel und Mike Hogan, Fergal Lawler und dem damaligen Frontsänger Naill Quinn. Nach dessen Austritt 1990 empfahl er der Gruppe Dolores O’Riordan als Sängerin, woraufhin sie im Mai desselben Jahres aufgenommen wurde. Kurze Zeit danach benannten sie sich zu The Cranberries um. Seit dieser Umbesetzung der Sänger blieb die Konstellation bis zur zeitweiligen Auflösung 2003 unverändert. 2009 kam es zu einer Wiedervereinigung in alter Besetzung. Am 15. Januar 2018 verstarb Frontfrau Dolores O’Riordan.

GeschichteBearbeiten

GründungBearbeiten

1989 gründeten die zwei Brüder Noel und Michael Hogan aus Limerick (Irland) mit dem Schlagzeuger Fergal Lawler und dem Sänger Niall Quinn die Band mit dem Namen The Cranberry Saw Us („Die Moosbeere sah uns“). Später ersetzte Dolores O’Riordan den Sänger und verlieh der Band den typischen Cranberries-Klang. Sie nahmen ein Demoband auf, welches ihnen in ihrer Heimat schon einige Fans brachte und auch bei den Kritikern Anklang fand.

AufstiegBearbeiten

Nach einem Kampf der Plattenlabels unterzeichnete die Band einen Vertrag mit Island Records, kündigte jedoch nach ihrer ersten, erfolglosen Single ihrem Manager. Ihre zweite Single Linger und das Debüt-Album Everybody Else Is Doing It, So Why Can’t We? aber wurden die ersten Hits für The Cranberries in Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Die dritte Single Dreams erreichte Platz 14 in den USA. Am 18. Juli 1994 heiratete Dolores O’Riordan Don Burton, der kurz darauf auch der Tourmanager der Cranberries wurde.

Im gleichen Jahr nahmen The Cranberries das Album No Need to Argue auf, das ihnen eine noch größere Popularität in Europa und in den USA bescherte. Es enthält den Song Zombie, einen Protest gegen die Gewalttaten zwischen katholischen und protestantischen Extremisten in Nordirland. Mit dieser Veröffentlichung erreichten sie den Höhepunkt ihrer kommerziellen Karriere. Am 14. Februar 1995 hatten sie einen Auftritt bei MTV Unplugged in der Brooklyn Academy of Music.

Inmitten von Gerüchten um O’Riordans bevorstehenden Abschied brachten The Cranberries 1996 das Album To the Faithful Departed heraus, das jedoch nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen konnte. In den folgenden Jahren sagte die Gruppe eine große Tour ab, was dazu beitrug, dass sich die Gerüchte um eine Auflösung weiter verbreiteten. 1999 erschien das Album Bury the Hatchet.

Mit dem 2001 veröffentlichten Album Wake Up and Smell the Coffee schienen The Cranberries wieder erfolgreicher zu werden. Eine 2002 gleichzeitig zur Best-Of-CD auf den Markt gekommene DVD gewann einen Best-Video-Preis.

Auflösung 2003Bearbeiten

Das sechste Album der Cranberries sollte 2004 erscheinen. Während der Sommertour 2003 spielten sie als Vorband der Rolling Stones unter anderen die neuen Titel In It Together und Astral Projection.

Im September 2003 trennten sich The Cranberries jedoch nach über einem Jahrzehnt des Bestehens. O’Riordans Schwiegermutter war schwer erkrankt und verstarb kurz darauf. Der Sängerin war ein Weiterarbeiten unter diesen Umständen nicht möglich.

O’Riordan sang später die Titelmelodie Ave Maria zum Film Die Passion Christi. Noel Hogans neues Projekt ist die Band Arkitekt (ehemals: Mono Band). Fergal Lawler spielte in der kurzlebigen Band The Low Network Schlagzeug.

Neubeginn 2009Bearbeiten

 
The Cranberries 2010 in Barcelona

Trotz stetiger Dementis aller Gerüchte über eine Neugründung wurde Ende 2007 bekannt, dass die Band beabsichtigte, an einem Album oder einer EP zu arbeiten, die die Lieder des unveröffentlichten sechsten Albums enthalten sollten. Am 11. August 2008 wurde auf der offiziellen Präsenz O’Riordans im Internetportal Myspace ein Video veröffentlicht, das einen „Neubeginn“ („New beginning“) sowie ein neues Album und eine Welttournee für 2009 ankündigte. Am 25. August 2009 gab Dolores O’Riordan offiziell die Wiedervereinigung der Cranberries bekannt und kündigte eine Tournee an, die im November 2009 starten sollte.[1] Die Veröffentlichung des Albums verzögerte sich jedoch, und 2010 wurde die bereits begonnene Tour vor Italien wegen Krankheit abgesagt. Einige Konzerte der später wieder aufgenommenen Tour wurden als Live-CD veröffentlicht. Anlässlich der Feis-Festival-Tour in London am 18. Juni 2011 wurde ein unveröffentlichter Song namens Tomorrow could be too late vorgetragen.

The Cranberries kehrten schließlich am 24. Februar 2012 mit Roses, ihrem ersten Studioalbum seit über zehn Jahren, zurück. Die erste Auskopplung war der Song Tomorrow. Produziert wurde Roses von Stephen Street (The Smiths, Morrissey, Kaiser Chiefs, The Courteeners, Pete Doherty), dem langjährigen Freund und musikalischen Partner der Band. 2017 erschien mit Something Else eine Neuaufnahme ihrer größten Hits in Zusammenarbeit mit dem Irish Chamber Orchestra. Eine geplante Europatournee musste teilweise abgesagt werden, als Begründung wurden Rückenprobleme der Sängerin angegeben.[2] Ein Konzert in Berlin am 2. Mai des Jahres fand jedoch statt.

Am 15. Januar 2018 starb Dolores O’Riordan überraschend im Alter von 46 Jahren in London.[3]

Auflösung 2019Bearbeiten

2019 veröffentlichte die Band das letzte Album, In the End, für welches Dolores O’Riordan noch vor ihrem Tod Material eingesungen hatte. Im Januar 2019 wurde bereits ein erster Titel, All Over Now, veröffentlicht.[4] Die Band löste sich nach der Veröffentlichung ihres letzten gemeinsamen Albums auf.

„But the Cranberries was the four of us. There’s no reason to do it without Dolores. So we’re going to leave it after this.“

„Aber The Cranberries, das waren wir vier. Es gibt keinen Grund, ohne Dolores weiterzumachen. Also werden wir danach aufhören.“

Noel Hogan: [5]

Musik und TextBearbeiten

Die Songtexte und die Melodien wurden fast immer von Dolores O’Riordan verfasst, oft auch mit Hilfe von Noel Hogan. Musikalisch gesehen erfasst die Band eine relativ breite Palette zwischen Pop, Rock und Irish Folk. Anfangs war die Stilrichtung eher Soft Rock wie zum Beispiel bei Dreams, später wurde sie härter wie zum Beispiel bei Zombie und gegen Karriereende ging die Neigung leicht in Richtung Pop wie zum Beispiel bei Analyse.

Die Texte handeln oft von Liebe, Beziehungen oder Trennung, aber auch von Krieg und Elend. Beispielsweise werden in Zombie der Nordirlandkonflikt mit dem Osteraufstand und in Bosnia der Balkankonflikt thematisiert. Einige wenige Lieder sind auch bestimmten Personen oder Orten gewidmet: Der Song Yeat’s Grave handelt von dem irischen Dichter William Butler Yeats und der Insel Innisfree, die im Titel eines seiner Gedichte auftaucht. I Just Shot John Lennon behandelt den Mord am Beatles-Mitglied John Lennon. Das Stück New New York handelt von dem Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 und Cape Town hat als Thema die südafrikanische Metropole Kapstadt.

The Cranberries coverten auch einige Titel, unter anderem They Long to Be (Close to You) von Burt Bacharach und Hal David, Go Your Own Way von Fleetwood Mac, In the Ghetto von Mac Davis und den unveröffentlichten Song Crazy von Patsy Cline.

AuftretenBearbeiten

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The Cranberries traten unter anderem zusammen mit den Bands The Rolling Stones und AC/DC auf. Bei den Auftritten der Cranberries stand O’Riordan deutlich im Mittelpunkt. In Interviews und Pressekonferenzen präsentierten sich The Cranberries stets höflich, obwohl sie von den Journalistenfragen nicht immer begeistert waren. Zum Beispiel kommentierte O’Riordan einmal: „Es ist, als würde man einen Pilz fragen, ob er lieber eine Gurke wäre …“

Zum Erscheinungsbild der Gruppe: Anfangs hatten Fergal, Noel und Mike lange Haare, O’Riordan hingegen kurze. Ab etwa 1994 traten die männlichen Mitglieder mit kurzen Haaren auf, O’Riordan hat ihre Haarlänge und -farbe seither oft gewechselt.

Das Konzertverhalten ist am ehesten der Alternative-Rock-Szene zuzuordnen. Obwohl mit der Beleuchtung gespielt wurde, stand immer die Musik im Vordergrund. Es wurde nie Wert auf Kulissen oder auf Choreographie gelegt. Auffällig war der extravagante Tanzstil von Dolores O’Riordan.

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US   IETemplate:Charttabelle/Wartung/Charts inexistent
1993 Everybody Else Is Doing It, So Why Can’t We? DE18
(18 Wo.)DE
UK1
 
×2
Doppelplatin

(95 Wo.)UK
US18
 
×5
Fünffachplatin

(130 Wo.)US
IE23
(17 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 1. März 1993
Verkäufe: + 5.985.000
Charteinstieg in Irland erst 2018
1994 No Need to Argue DE1
 
Platin

(46 Wo.)DE
AT1
 
Platin

(24 Wo.)AT
CH2
 
Platin

(50 Wo.)CH
UK2
 
×3
Dreifachplatin

(98 Wo.)UK
US6
 
×7
Siebenfachplatin

(90 Wo.)US
IE16
(3 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 3. Oktober 1994
Verkäufe: + 12.925.000
Charteinstieg in Irland erst 2018
1996 To the Faithful Departed DE2
 
Gold

(27 Wo.)DE
AT5
 
Gold

(18 Wo.)AT
CH3
 
Gold

(23 Wo.)CH
UK2
 
Gold

(20 Wo.)UK
US4
 
×2
Doppelplatin

(51 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 30. April 1996
Verkäufe: + 2.355.000
1999 Bury the Hatchet DE1
 
Gold

(37 Wo.)DE
AT2
 
Gold

(19 Wo.)AT
CH1
 
Platin

(24 Wo.)CH
UK7
 
Silber

(6 Wo.)UK
US13
 
Gold

(10 Wo.)US
IE67
(1 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 19. April 1999
Verkäufe: + 1.700.000
Charteinstieg in Irland erst 2000
2001 Wake Up and Smell the Coffee DE7
(6 Wo.)DE
AT17
(6 Wo.)AT
CH6
 
Gold

(15 Wo.)CH
UK61
(1 Wo.)UK
US46
(4 Wo.)US
IE9
(5 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2001
Verkäufe: + 320.000
2012 Roses DE13
(4 Wo.)DE
AT28
(2 Wo.)AT
CH10
(7 Wo.)CH
UK37
(2 Wo.)UK
US51
(2 Wo.)US
IE17
(3 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 27. Februar 2012
2017 Something Else DE60
(2 Wo.)DE
CH43
(4 Wo.)CH
UK18
(2 Wo.)UK
IE17
(6 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 28. April 2017
2019 In the End DE8
(3 Wo.)DE
AT16
(1 Wo.)AT
CH5
(5 Wo.)CH
UK10
(2 Wo.)UK
US119
(1 Wo.)US
IE3
(6 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 26. April 2019

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

KompilationenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US   IE
2002 Stars – The Best of the Cranberries 1992–2002 DE23
(6 Wo.)DE
AT16
(10 Wo.)AT
CH4
 
Gold

(15 Wo.)CH
UK16
 
Gold

(8 Wo.)UK
US16
(2 Wo.)US
IE4
(19 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 16. September 2002
Verkäufe: + 1.120.000
2013 Dreams – The Collection UK44
 
Gold

(6 Wo.)UK
IE3
(121 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 21. Februar 2013
Verkäufe: + 100.000

Weitere Kompilationen

  • 2002: The Treasure Box
  • 2005: 20th Century Masters – The Millennium Collection: The Best of The Cranberries
  • 2008: Gold
  • 2010: Icon: The Cranberries

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen [↑]: gemeinsam behandelt mit vorhergehendem Eintrag;
[←]: in beiden Charts platziert
  DE   AT   CH   UK   US   IE
1992 Dreams
Everybody Else Is Doing It, So Why Can’t We?
CH77
(1 Wo.)CH
UK27
 
Silber

(8 Wo.)UK
US42
(20 Wo.)US
IE9
(9 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 29. September 1992
Verkäufe: + 200.000
1993 Linger
Everybody Else Is Doing It, So Why Can’t We?
UK14
 
Gold

(15 Wo.)UK
US8
 
Gold

(24 Wo.)US
IE3
(13 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 23. Februar 1993
Verkäufe: + 900.000
1994 Zombie
No Need to Argue
DE1
 
Platin

(28 Wo.)DE
AT2
 
Gold

(24 Wo.)AT
CH2
(31 Wo.)CH
UK14
 
Platin

(11 Wo.)UK
IE3
(13 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 19. September 1994
Verkäufe: + 1.357.500
Ode to My Family
No Need to Argue
DE29
(17 Wo.)DE
UK26
(8 Wo.)UK
IE16
(7 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 21. November 1994
Verkäufe: + 35.000
1995 I Can’t Be with You
No Need to Argue
UK23
(5 Wo.)UK
IE21
(2 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 27. Februar 1995
Ridiculous Thoughts
No Need to Argue
UK20
(3 Wo.)UK
IE23
(3 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 31. Juli 1995
1996 Salvation
To the Faithful Departed
DE44
(10 Wo.)DE
AT27
(4 Wo.)AT
CH35
(5 Wo.)CH
UK13
(10 Wo.)UK
IE8
(6 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 6. April 1996
Free to Decide
To the Faithful Departed
DE94
(3 Wo.)DE
UK33
(4 Wo.)UK
US22
(20 Wo.)US
IE28
(2 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 25. August 1996
When You’re Gone
To the Faithful Departed
DE94
(1 Wo.)DE
[US: ↑] IE21
(3 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 12. November 1996
Verkäufe: + 10.000
1999 Promises
Bury the Hatchet
DE45
(6 Wo.)DE
AT37
(4 Wo.)AT
CH19
(8 Wo.)CH
UK13
(5 Wo.)UK
IE19
(4 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 10. März 1999
Animal Instinct
Bury the Hatchet
DE72
(7 Wo.)DE
UK54
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 5. Juli 1999
Just My Imagination
Bury the Hatchet
DE77
(8 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 20. September 1999
2001 Analyse
Wake Up and Smell the Coffee
CH43
(11 Wo.)CH
UK89
(1 Wo.)UK
IE28
(2 Wo.)IE
Erstveröffentlichung: 18. September 2001

Weitere Veröffentlichungen

  • 1997: Hollywood
  • 2000: You and Me
  • 2002: Time Is Ticking Out
  • 2002: This Is the Day
  • 2002: Stars
  • 2011: Tomorrow
  • 2017: Why
  • 2018: Íosa

DemosBearbeiten

Jahr Demo Bandname Vokalist/in
1989 Anything The Cranberry Saw Us Naill Quinn
1990 Water Circle The Cranberry Saw Us Dolores O’Riordan
1990 Nothing Left at All The Cranberry Saw Us Dolores O’Riordan
1991 Nothing Left at All The Cranberries Dolores O’Riordan

Aufgeführt sind nur Demokassetten, die eine Katalognummer haben.[6]

SoundtracksBearbeiten

Dreams ist in den Filmen Kaffee, Milch & Zucker (Boys on the side), E-Mail für Dich, Mission: Impossible, Karate Kid IV – Die nächste Generation, Chungking Express und Taschengeld sowie der Serie Willkommen im Leben (1–3) zu hören.

Pretty ist am Ende des Films Prêt-à-Porter zu hören.

Der Song Away begleitete eine Szene der Komödie Clueless – Was sonst!.

In dem Film Vertrauter Feind sind sie mit dem Song God be with you vertreten.

In der Fernsehserie Charmed – Zauberhafte Hexen traten The Cranberries in Pipers Club P3 mit Just My Imagination auf (2. Staffel, 1999).

Im Kinofilm Klick (2006) trat Dolores O’Riordan als Sängerin bei einer Hochzeit auf und sang dort den Song Linger in einer Swingversion.

Der Song I cant't be with you wird häufig in der Fernsehserie Derry Girls verwendet.

CoverversionenBearbeiten

Die Pop-Band Dario G hat Dreams von den Cranberries gecovert, bei Dario G trägt der Song den Namen Dream to Me. Die chinesische Sängerin Faye Wong hat ebenfalls Dreams gecovert, ihre Version ist Teil des Soundtracks von Chungking Express.

Zudem coverten Andrew Spencer & The Vamprockerz Zombie als eine Techno-Version sowie Breed 77 als Metal-Version. Eine weitere Coverversion des Songs gibt es von dem Sänger & Schauspieler Jay Brannan, der ihn für sein Minialbum In Living Cover in einer Akustik-Version aufnahm.

VideoalbenBearbeiten

  • Live-Live In Astoria
  • Beneath The Skin – Live In Paris
  • Stars – The Best of 1992–2002
  • Gold Collection – The Videos (2008)

Auszeichnungen für MusikverkäufeBearbeiten

Land/Region   Silber   Gold   Platin   Diamant Ver­käu­fe Quel­len
Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
  Argentinien (CAPIF) 0! S   Gold1   Platin1 0! D 80.000 capif.org.ar (Memento vom 31. Mai 2011 im Internet Archive) AR2 (Memento vom 6. Juli 2011 im Internet Archive)
  Australien (ARIA) 0! S   2× Gold2   9× Platin9 0! D 700.000 aria.com.au
  Belgien (BEA) 0! S   2× Gold2   2× Platin2 0! D 150.000 ultratop.be
  Dänemark (IFPI) 0! S   Gold1 0! P 0! D 45.000 ifpi.dk
  Deutschland (BVMI) 0! S   2× Gold2   2× Platin2 0! D 1.500.000 musikindustrie.de
  Europa (IFPI) 0! S 0! G   8× Platin8 0! D (8.000.000) ifpi.org (Memento vom 1. Januar 2014 im Internet Archive)
  Finnland (IFPI) 0! S   Gold1 0! P 0! D 31.876 ifpi.fi
  Frankreich (SNEP) 0! S   3× Gold3   2× Platin2   Diamant1 1.900.000 infodisc.fr snepmusique.com
  Italien (FIMI) 0! S   Gold1   Platin1 0! D 75.000 fimi.it
  Kanada (MC) 0! S   Gold1   10× Platin10 0! D 1.050.000 musiccanada.com
  Mexiko (AMPROFON) 0! S   3× Gold3 0! P 0! D 275.000 amprofon.com.mx
  Neuseeland (RMNZ) 0! S   Gold1   3× Platin3 0! D 52.500 nztop40.co.nz
  Niederlande (NVPI) 0! S 0! G   Platin1 0! D 100.000 nvpi.nl
  Norwegen (IFPI) 0! S 0! G   2× Platin2 0! D 60.000 ifpi.no (Memento vom 5. November 2012 im Internet Archive)
  Österreich (IFPI) 0! S   3× Gold3   Platin1 0! D 125.000 ifpi.at
  Polen (ZPAV) 0! S   Gold1   Platin1 0! D 150.000 bestsellery.zpav.pl
  Schweden (IFPI) 0! S   Gold1   Platin1 0! D 150.000 sverigetopplistan.se
  Schweiz (IFPI) 0! S   3× Gold3   2× Platin2 0! D 165.000 hitparade.ch
  Spanien (Promusicae) 0! S   3× Gold3   5× Platin5 0! D 620.000 mediafire.com ES2
  Vereinigte Staaten (RIAA) 0! S   2× Gold2   14× Platin14 0! D 15.000.000 riaa.com
  Vereinigtes Königreich (BPI)   2× Silber2   4× Gold4   6× Platin6 0! D 3.060.000 bpi.co.uk
Insgesamt   2× Silber2   35× Gold35   71× Platin71   Diamant1

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. News – Dolores Announces Cranberries Reunion. (Nicht mehr online verfügbar.) doloresoriordan.ie, 25. August 2009, archiviert vom Original am 31. August 2009; abgerufen am 22. Januar 2018 (englisch).
  2. Caroline Sullivan: Dolores O’Riordan obituary. Am 16. Januar 2018 auf theguardian.com, abgerufen am 22. Januar 2018
  3. Sängerin Dolores O'Riordan ist tot. spiegel.de, 15. Januar 2018, abgerufen am 15. Januar 2018.
  4. The Cranberries: Hört hier „All Over Now” vom finalen Album mit Dolores O’Riordan im Stream. musikexpress, 16. Januar 2019, abgerufen am 5. März 2019.
  5. Richard Bienstock: The Cranberries on Their Surprise Hit Debut and Final Album With Dolores O’Riordan. Rollingstone.com, 9. Oktober 2018, abgerufen am 4. Mai 2019 (englisch).
  6. Alex Kraus: Zombieguide's Complete Cranberries Discography: Early Material. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Zombieguide. zombieguide.com, 2003, archiviert vom Original am 21. Mai 2014; abgerufen am 22. Januar 2018 (englisch).

WeblinksBearbeiten

 Commons: The Cranberries – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien