Surahammar

schwedische Orstschaft

Surahammar ist ein Ort (tätort) in der schwedischen Provinz Västmanlands län und der historischen Provinz Västmanland.

Surahammar
Sweden Västmanland location map.svg
Surahammar (59° 43′ 0″ N, 16° 13′ 0″O)
Surahammar
Lokalisierung von Västmanland in Schweden
Staat: Schweden
Provinz (län): Västmanlands län
Historische Provinz (landskap): Västmanland
Gemeinde (kommun): Surahammar
Koordinaten: 59° 43′ N, 16° 13′ OKoordinaten: 59° 43′ N, 16° 13′ O
SCB-Code: 6332
Status: Tätort
Einwohner: 6270 (31. Dezember 2015)[1]
Fläche: 4,97 km²[1]
Bevölkerungsdichte: 1262 Einwohner/km²
Liste der Tätorter in Västmanlands län

Er ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. Der Ortsname Sura- (sauer) hammar (Hammer) bezieht sich auf die eisenverarbeitenden Fabriken, die den Ort über viele Jahre prägten.

GeschichteBearbeiten

Der Ort bildete sich am Fluss Kolbäcksån als Zentrum für die Verarbeitung des Eisenerzes aus dem nahe gelegenen Norberg. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts gab es nur ein kleines Hammerwerk, das im folgenden Jahrhundert leicht ausgebaut wurde. Der eigentliche Aufschwung kam 1845 mit der Übernahme durch den Goldschmied E. A. Zethelius aus Stockholm. Diese Entwicklung wurde 1872 gesteigert, als die Aktiengesellschaft Surahammars bruks AB gegründet wurde. Es entstanden mehrere Hochöfen, Walzwerke und Schmieden, die unter anderem Produkte für das schwedische Eisenbahnwesen herstellten.

1916 hatte die Gesellschaft etwa 1.350 Angestellte und produzierte Produkte für zusammen 9,55 Millionen schwedische Kronen. Auf einer Insel im Kolbäcksån entstand das schlossartige Hauptgebäude der Firma. Für die positive Entwicklung des Ortes sorgte der Bau der Eisenbahnlinie StockholmVästeråsBergslagen, die hier einen Anschluss an die firmeneigene Schmalspurbahn, die Lisjöbanan, hatte.

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistiska centralbyrån: Landareal per tätort, folkmängd och invånare per kvadratkilometer. Vart femte år 1960 - 2015 (Datenbankabfrage)