Stornoway Airport

Flughafen im Vereinigten Königreich

Der Stornoway Airport (IATA-Code: SYY, ICAO-Code: EGPO) befindet sich 3,7 km östlich von der Stadt Stornoway auf der schottischen Hebrideninsel Lewis and Harris. Betreiber und Besitzer ist die Highlands and Islands Airports.

Stornoway Airport
Stornoway Airport - geograph.org.uk - 18511.jpg
Kenndaten
ICAO-Code EGPO
IATA-Code SYY
Koordinaten

58° 12′ 56″ N, 6° 19′ 52″ WKoordinaten: 58° 12′ 56″ N, 6° 19′ 52″ W

Höhe über MSL 8 m (26 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 3,7 km östlich von Stornoway
Nahverkehr B866
Basisdaten
Eröffnung 1937
Betreiber Highlands and Islands Airports
Passagiere 126.520 (2016)[1]
Luftfracht 94 t (2016)[2]
Flug-
bewegungen
10.600 (2016)[3]
Start- und Landebahnen
06/24 1000 m × 23 m Asphalt
18/36 2315 m × 46 m Asphalt

GeschichteBearbeiten

Der Flughafen wurde 1937 eröffnet und wurde hauptsächlich für militärische Zwecke verwendet. Die Royal Air Force hatte hier während des Zweiten Weltkrieges eine Luftbasis und von 1972 bis 1998 bestand eine NATO-Operationsbasis. Während des Kalten Krieges, von 1960 bis 1983, war der Flughafen die Heimat der 112 Signals Unit Stornoway (RAF). NATO-Flugzeuge nutzten den Flughafen für Missionen über den Nordatlantik und für Zwischenstopps auf dem Weg nach Grönland und den Vereinigten Staaten.

Heutzutage wird der Flughafen hauptsächlich für Inlandsverkehrsdienste genutzt. Die Royal Mail hat täglichen einen Postflug. Bristow Helicopters betreibt im Auftrag von Her Majesty’s Coastguard einen Hubschrauber, der für Such- und Rettungsaufgaben am Meer ausgestattet ist. Mehrere private Leichtflugzeuge sind am Flughafen ansässig.

Fluggesellschaften und ZieleBearbeiten

Folgende Fluggesellschaften betreiben regelmäßige Linien- und Charterdienste am Flughafen Stornoway:[4]

Fluggesellschaft Flugziel
Loganair Benbecula, Edinburgh, Glasgow, Inverness

ZwischenfälleBearbeiten

  • Am 2. Januar 2015 gelang es den Piloten einer Saab 340B der britischen Loganair (G-LGNL) beim Start auf dem Flughafen Stornoway nicht, das Flugzeug bei starkem Seitenwind auf der Bahn zu halten. Auch nachdem die Maschine schon die Startbahn verlassen hatte und über Gras und eine geschlossene Bahn raste, ließ der Kapitän die Schubhebel auf Vollgas stehen und zog sie erst zurück, nachdem bereits das Bugfahrwerk zusammengebrochen war. Die 29 Insassen, 3 Besatzungsmitglieder und 26 Passagiere, überlebten den Totalschaden der Maschine.[6]

GalerieBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Stornoway Airport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Passagierzahlen aller Flughäfen im Vereinigten Königreich. (PDF; 79 kB) In: caa.co.uk. Civil Aviation Authority, abgerufen am 30. Juli 2017 (englisch).
  2. Frachtzahlen aller Flughäfen im Vereinigten Königreich. (PDF; 12 kB) In: caa.co.uk. Civil Aviation Authority, abgerufen am 30. Juli 2017 (englisch).
  3. Flugbewegungen aller Flughäfen im Vereinigten Königreich. (PDF; 157 kB) In: caa.co.uk. Civil Aviation Authority, abgerufen am 30. Juli 2017 (englisch).
  4. http://www.hial.co.uk/stornoway-airport/destinations/
  5. Unfallbericht Citation I G-UESS, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 9. März 2020.
  6. Unfallbericht Saab 340 G-LGNL, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 9. März 2020.