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Stephan Harbort (* 1964 in Düsseldorf) ist ein deutscher Autor und Experte für Serienmorde und Täterprofile.

LebenBearbeiten

Harbort schloss ein Studium als Diplom-Verwaltungswirt (FH) ab. Als Kriminalhauptkommissar im Polizeipräsidium Düsseldorf entwickelte er gemeinsam mit mehreren Universitäten im In- und Ausland verschiedene Fahndungsmethoden (u. a. das Datenbanksystem DRAGNET zur Überführung von Serienverbrechern). Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

In den Jahren 1996 bis 2000 war Harbort Dozent an der Fachhochschule in Düsseldorf, dazwischen zusätzlich von 1998 bis 1999 noch Referent am Institut für Polizeifortbildung in Neuss. Seit 2012 lehrt er als Dozent an der BTU Cottbus, seit 2018 an der Kalaidos Fachhochschule in Zürich. Von 1997 bis 2018 führte er Interviews mit mehr als 50 verurteilten Serienmördern in Justizvollzugsanstalten und psychiatrischen Krankenhäusern. Durch seine Auftritte im Fernsehen, z. B. bei Günther Jauch, Frank Elstner und Johannes B. Kerner, wurde er allgemein bekannt. Der Öffentlichkeit ist Harbort auch durch seine Gastkommentare in der Fernsehserie Medical Detectives geläufig. Außerdem ist er Fachberater für verschiedene TV-Dokumentationen und Krimiformate, z. B. der BBC-Dokumentation "Profiling".[1]

Harbort ist einer der Hauptdarsteller des Dokumentarfilms Blick in den Abgrund (2014) und der TV-Serie „Protokolle des Bösen“ (2016).[2]

Harbort ist verheiratet und hat drei Kinder.

WerkeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stephan Harbort - 2 Bücher - Perlentaucher. Abgerufen am 5. Mai 2018.
  2. Filmankündigung (Memento des Originals vom 5. August 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.belle-epoque-films.com auf der Webseite von Belle Epoque Films; abgerufen: 31. Oktober 2012