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Stardust (Lena-Meyer-Landrut-Lied)

Lied von Lena Meyer-Landrut
Stardust
Lena
Veröffentlichung 21. September 2012
Länge 3:30
Genre(s) Pop
Autor(en) Rosi Golan, Tim Myers
Verlag(e) Kobalt Music Group
Label Universal
Auszeichnung(en) Deutschland: Gold[1]
Album Stardust
Coverversion
2017 Stefanie Kloß

Stardust ist ein englischsprachiger Popsong vom 2012 erschienenen gleichnamigen Album der deutschen Sängerin Lena.

HintergrundBearbeiten

Stardust ist eine gemeinschaftliche Komposition der israelisch-amerikanischen Künstlerin Rosi Golan und des US-amerikanischen Musikers Tim Myers, einem ehemaligen Mitglied der Pop-Rockband OneRepublic. Damit ist das Stück mit Pink Elephant und Bliss Bliss eines von drei Liedern auf ihrem Album, an denen Lena nicht als Songschreiberin beteiligt war. Offizielle Radiopremiere des Lieds war am 8. August 2012. Die internationale Live-Premiere war während des 40-jährigen Jubiläums der Firma Porsche Design am 4. September 2012 in Beverly Hills.[2] Am 21. September wurde das Lied als Vorabsingle ihres dritten gleichnamigen Albums digital und als CD-Single veröffentlicht. Musikalisch beschreibt Lena das Lied als eine Mischung aus Michael Jackson und der Kelly Family.[3]

Stardust ist ein drei Minuten und dreißig Sekunden langer Popsong. Die dominanten Instrumente im Lied sind Klavier und Schlagzeug. Weitere Instrumente sind Bass, Gitarre, Glockenspiel und Cello.

KritikerstimmenBearbeiten

Kritiker zeigten sich angetan vom Lied und lobten es als Highlight des Albums.

  • „Der große Hit des Albums ist zweifelsohne die erste Single-Veröffentlichung Stardust, in der sich Lenas dünnes Stimmchen in den Weiten der Klanglandschaft verliert und die starke, Percussion-lastige Melodie verziert und verzerrt. In den besonders starken Momenten des Songs hört man von Lena nur ein „Ooh-oh-oh-oh-oh-oh-ooh“, was keine Kritik an Lenas Sangeswerk, sondern ein Lob der Komposition ist.“ (Maximilian Kloes, focus.de)[4]
  • Stardust klingt wie internationaler Pop, der nicht gänzlich ohne Anspruch ist, aber dennoch locker und fluffig nach Frühstück im Bett klingt. Der Titelsong ist mit seinen stoischen Drums und dem ganzen Geklimper zum Beispiel richtig gelungen.“ (Kevin Holtmann, plattentests.de)[5]
  • „Die Hit-Dichte auf Lenas drittem Album [hat] zugunsten anspruchsvollerer Kompositionen gefühlt etwas nachgelassen, auch wenn die erste Singleauskopplung (Stardust) durchaus flott ins Ohr geht.“ (Matthias Reichel, cdstarts.de)[6]

MusikvideoBearbeiten

Das Musikvideo entstand im August 2012 in der spanischen Halbwüste Bardenas Reales. Es wurde am 7. September 2012 veröffentlicht. Regie führte Bode Brodmüller vom Künstlerkollektiv Høbrecht Animals, der zuvor mit Joy Denalane, Max Herre und Jan Delay gearbeitet hatte.[7]

Die Musiknachrichtenseite musikmarkt.de schrieb zum Video: Im Video zu Stardust zeigt sich Lena zu Anfang mit ihrem von Glitzerstaub bedecktem Gesicht. Dann wandert Lena durch Umgebungen, die an verschiedene Vegetationszonen der afrikanischen Wüste erinnern. Mehrmals wird Lena in Stardust von einem Chor begleitet, der – im Gegensatz zur Protagonistin – von Schlamm bedeckt, offensichtlich eine Gruppe urzeitlicher Wüstenbewohner darstellt. An einer Stelle des Videos [..] kann man jene Gruppe beim Besteigen eines kleinen Berges erkennen. Im nächsten Bild folgt ein Wüstenpanorama, das nun einen Affen beim Erklimmen jenes Berges zeigt. Der Bezug zwischen Affe und Mensch legt den Gedanken nahe, dass Lena mit dem Songnamen „Stardust“ auf Themen wie Evolution oder Schöpfung anspielt, schließlich gilt der Sternenstaub als Ursprung der Elemente. Verschiedene Szenen […] zeigen Lena außerdem eingehüllt in eine Dampfwolke. Des Öfteren räkelt sich Lena in Stardust auch auf dem Wüstenboden oder einem Bett, auf dem sie am Ende des Videos […] einschläft.[8] Am 21. März 2013 wurde das Video mit dem Musikpreis Echo ausgezeichnet.

RezeptionBearbeiten

Nach Veröffentlichung am 21. September 2012 stieg Stardust direkt am 8. Oktober auf Platz 2 der deutschen Single-Charts ein. Zwei Monate nach Veröffentlichung erreichte die Single Goldstatus. Insgesamt hielt sich das Lied 26 Wochen in der deutschen Hitparade.

Chartplatzierungen

Charts Höchstplatzierung Wochen
Deutschland  Deutschland (GfK)[9] 2 26
Osterreich  Österreich (Ö3)[9] 14 20
Schweiz  Schweiz (IFPI)[9] 74 1

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Land/Region Aus­zeich­nung Ver­käu­fe
Deutschland  Deutschland (BVMI)[10]   Gold 155.000
Insgesamt   1× Gold
150.000

VerwendungBearbeiten

MitwirkendeBearbeiten

  • Klavier: Arne Straube
  • Cello: Hagen Kuhr
  • Percussion: Swen Meyer
  • Backgroundvocals: Ruben Seevers, Anna-Katharina Bauer, Mo Bahla
  • Abmischung: Black Pete
  • Mastering: Greg Calbi

Quelle:[13]

CoverversionBearbeiten

Im Juni 2017 interpretierte Stefanie Kloß den Song in der VOX-Sendung Sing meinen Song – Das Tauschkonzert.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bundesverband Musikindustrie: Gold-/Platin-Datenbank, Sucheingabe „Lena“, musikindustrie.de, abgerufen: 8. März 2013
  2. Lena ist jetzt eine Lady, Bild, bild.de
  3. Hoff, Hans: Neues Album Stardust – Lena bleibt im All, Süddeutsche Zeitung, sueddeutsche.de
  4. Kloes, Maximilian: Plattenkritik: Stardust von Lena Der schwere Schatten schlechter Mädchenlieder, Focus, focus.de
  5. Holtmann, Kevin: Rezension: Lena − Stardust, plattentests.de
  6. Reichel, Matthias: Lena − Stardust, CDStarts, cdstarts.de
  7. Crew United | Das Netzwerk der Film- und Fernsehbranche, Bode Brodmüller,abgerufen: 8. März 2013
  8.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musikmarkt.de, musikmarkt.de (20. September 2012), abgerufen: 8. März 2013
  9. a b c Chartquellen: DE AT CH
  10. Gold-/Platin-Datenbank. musikindustrie.de, abgerufen am 27. Juni 2019.
  11. Sternenstaub an Weihnachten, Gala, gala.de
  12. ITV - Where the Entertainers Live
  13. Lena – Stardust (Album)-Booklet, S. 2 u. 16, Universal