Spielmannsau

Siedlung in Deutschland
Spielmannsau bei Oberstdorf, Richtung Alpe Oberau und Sperrbachtobel

Spielmannsau ist ein kleiner Weiler, der sieben Kilometer südlich von Oberstdorf im Trettachtal liegt.

Seit dem Jahre 1844 gehört er zu Bayern, vorher war er politisch auf österreichischer Seite.[1] Früher verlief die wichtigste und schnellste Handelsverbindung nach Österreich durch das Sperrbachtobel, vorbei an der heutigen Kemptner Hütte und über das Mädelejoch ins Lechtal.

Im heutigen Spielmannsau findet man neben einem Berggasthof mit Gaststätte, einem Landhaus, einem Jugendheim und einem Bauernhof auch die Kapelle „Christi Geburt“, die bereits im Jahre 1695 erstmals erwähnt wurde.[1] Auch das kürzeste aller Oberstdorfer Täler hat hier seinen Ursprung. Über eine für den öffentlichen Verkehr gesperrte Fahrstraße bzw. über einen Tobelweg erreicht man das steil ansteigende Traufbachtal bequem von Spielmannsau aus.

Zu erreichen ist der kleine Weiler im Trettachtal ebenfalls über eine Fahrstraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist oder über zahlreiche Wanderwege von der Nebelhornbahn-Talstation, dem Moorweiher oder dem Golfplatz in Oberstdorf. Spielmannsau ist auf Grund der Nähe zur Kemptner Hütte zudem zentrale Anlaufstelle für Wanderer des Europäischen Fernwanderweges E5.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Informationen Spielmannsau: Homepage Oberstdorf. Abgerufen am 30. November 2010.

WeblinksBearbeiten

 Commons: Spielmannsau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 47° 21′ N, 10° 18′ O