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Gemeinde Sint Anthonis
Flagge der Gemeinde Sint Anthonis
Flagge
Wappen der Gemeinde Sint Anthonis
Wappen
Provinz Noord-Brabant Noord-Brabant
Bürgermeister Marleen Sijbers (VVD)
Sitz der Gemeinde Sint Anthonis
Fläche
 – Land
 – Wasser
99,76 km2
99,27 km2
0,49 km2
CBS-Code 1702
Einwohner 11.619 (31. Jan. 2019[1])
Bevölkerungsdichte 116 Einwohner/km2
Koordinaten 51° 38′ N, 5° 53′ OKoordinaten: 51° 38′ N, 5° 53′ O
Bedeutender Verkehrsweg A73 N272 N277 N602
Vorwahl 0485
Postleitzahlen 5445–5446, 5449, 5841, 5843–5846
Website sintanthonis.nl
LocatieSintAnthonis.png
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte
Kirche in Sint Anthonis

Sint Anthonis (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i) ist eine Gemeinde in der niederländischen Provinz Noord-Brabant. Die Gemeinde gehört zum Land von Cuijk.

Das Dorf Sint Anthonis hat weniger als 5000 Einwohner. Es liegt hauptsächlich rund um den zentralen Dorfplatz, der auch „Brink“ genannt wird und dem Ort den Beinamen Brinkdorf brachte.

GeschichteBearbeiten

Sint Anthonis ist seit 1477 offiziell eine Kirchgemeinde. Bis 1794 gehörte es zur Unabhängigen Freien Herrlichkeit Boxmeer. Schirmherr und Namensgeber des Dorfes ist der Heilige Antonius der Große.

Die Gemeinde hieß ursprünglich Oploo, Sint Anthonis en Ledeacker. 1913 hatte sie noch keine 2000 Einwohner. Am 1. Januar 1994 gab es eine Grenz- und Namensänderung. Die Gemeinde Oploo, St. Anthonis en Ledeacker wurde mit der Gemeinde Wanroij zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen, die zunächst den Namen St. Anthonis erhielt, der kurz daraufhin in Sint Anthonis geändert wurde.

OelbroeckBearbeiten

Der ursprüngliche Name des Dorfes Sint Anthonis war Oelbroec, zunächst noch ohne Schluss-k. Etwa im Jahr 1312 wurde der Name zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Nach 1500 wird der Name Oelbroeck kaum noch erwähnt. Zunächst heißt es noch Sint Anthonis in Oelbroeck, aber ab 1590 wird der Name verwaltungstechnisch nicht mehr erwähnt. Im kirchlichen Bereich hielt sich der Name allerdings weiterhin mindestens bis ins 19. Jahrhundert. Auch heutzutage wird der Name noch genutzt, beispielsweise für Sportvereine.

PolitikBearbeiten

Die Christdemokraten des CDA gewannen die letzte Kommunalwahl im März 2018 mit mehr als zwei Fünfteln aller Stimmen. In der Legislaturperiode 2018–2022 besteht eine Koalition aus der Lokalpartei Sint Anthonis Nu und der VVD.

GemeinderatBearbeiten

Kommunalwahl am 21. März 2018[2]
Wahlbeteiligung: 63,60 %
 %
50
40
30
20
10
0
45,52
39,54
14,94
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+5,62
-4,08
-1,54
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
b Sint Anthonis NU

Der Gemeinderat wird seit der Gemeindegründung folgendermaßen gebildet:

Partei Sitze[2]
1993 1998 2002 2006 2010 2014 2018
CDA 6 8 6 7 5 6 7
Sint Anthonis NUa 5 7 6
VVD 3 2 2
Samen Welzijn 2 2 2 3 2
Kernpuntb 4 2 5 3
Welzijn voor Iedereen 3 3 2 2
Gesamt 15 15 15 15 15 15 15
Anmerkungen
a Sint Anthonis NU entstand aus dem Zusammenschluss von Kernpunt und Welzijn voor Iedereen.
b Bis einschließlich 1998 kandidierte die Lokalpartei Kernpunt unter dem Namen Nieuwe Samenwerking.

College van B&WBearbeiten

Sint Anthonis NU wird durch zwei Beigeordnete im College van burgemeester en wethouders (deutsch „Kollegium von Bürgermeister und Beigeordneten“) repräsentiert. Die VVD ist mit einem Beigeordneten im Kollegium zugegen. Folgende Personen gehören zum Kollegium[3]:

Funktion Name Partei Anmerkung
Bürgermeisterin Marleen Sijbers VVD seit dem 30. März 2010 im Amt
Beigeordnete Huub Bellemakers Sint Anthonis NU erster Stellvertreter der Bürgermeisterin
Wouter Bollen VVD zweiter Stellvertreter der Bürgermeisterin
Hans Driessen im Namen von Sint Anthonis NU dritter Stellvertreter der Bürgermeisterin
Gemeindesekretärin Jeanine Vonk seit dem 19. März 2019 im Amt

WeblinksBearbeiten

  Commons: Sint Anthonis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek (niederländisch)
  2. a b Ergebnisse der Kommunalwahlen: 1982–2002 2006 2010 2014 2018, abgerufen am 15. Juli 2019 (niederländisch)
  3. Samenstelling College van B&W. In: sintanthonis.nl. Gemeente Sint Anthonis, abgerufen am 15. Juli 2019 (niederländisch)