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Simon Rose (* um 1980 in London) ist ein britischer Jazz- und Improvisationsmusiker (Baritonsaxophon, Altsaxophon) und Autor.

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Leben und WirkenBearbeiten

Rose studierte zunächst Drama am Dartington College of Arts, die Lehrerausbildung absolvierte er an der University of Exeter. Nachdem er im theaterpädagogischen Bereich gearbeitet hatte, erwarb 2008 den Master of Arts an der Middlesex University; anschließend absolvierte er ein Doktorandenstudium (Abschluss 2013) an der Glasgow Caledonian University.[1] Er unterrichtete Drama und Musik in London, u. a. arbeitete er auch mit Förderschülern. Als Improvisationsmusiker spielte er seit Mitte der 1990er-Jahre u. a. mit Simon H. Fell, Mark Sanders und Steve Noble in der Formation Badlands, in den folgenden Jahren auch mit Paul Stapleton,[2] Willi Kellers[3] Kjell Nordeson[4] und Pascal Nichols. 2007 trat er mit dem London Improvisors Orchestra auf (u. a. mit Lol Coxhill, Steve Beresford, Tony Marsh). Unter eigenem Namen spielte er die Soloalben Procession (auf dem Altsaxophon, FMR Records, 2007) und Schmetterling (auf dem Baritonsaxophon, erschienen auf Not Two Records) ein.[5] Im Bereich des Jazz war er zwischen 1995 und 2011 an neun Aufnahmesessions beteiligt.[6] Rose, der in Berlin lebt, arbeitet gegenwärtig (2015) im Duo mit dem Pianisten Stefan Schultze.[7] Rose schrieb Beiträge über Improvisation für die Bücher Investigating Musical Performance (Ashgate, 2012), The Act of Musical Composition (Ashgate, 2014) und Organising and Music (Cambridge, 2014).

Diskographische HinweiseBearbeiten

  • Simon Rose & Pascal Nichols: Ball Tole (Rayon Records, 2010)
  • Simon Rose & Pascal Nichols: Sombrero Galaxy (Bug Incision Records, 2012)
  • Deniz Peters & Simon Rose: Edith’s Problem (Leo, 2017)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten