Schmiedeeisen

kohlenstoffarme nicht härtbare Eisenlegierung

Schmiedeeisen ist durch Schmieden bearbeiteter Stahl,[1] welches durch einen Schmied oder Kunstschmied in Form gebracht wurde. Handwerklich geschmiedete Erzeugnisse wie Tore, Geländer, Brüstungen und Kunstgegenstände bestehen häufig aus ornamental gewundenen und durch Hammerschläge verformten Stäben und Flacheisen.

Ein geschmiedetes Geländer aus "Schmiedeeisen"

Manchmal wird damit auch direktreduziertes Eisen bezeichnet, das vor Verwendung noch geschmiedet werden muss, um die verbleibende Schlacke auszutreiben. Dieser Werkstoff wird im Artikel Eisenschwamm beschrieben.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Schmiedeeisen, das. In: Duden. Abgerufen am 23. August 2020.