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Satz (Musikstück)

geschlossener Teil eines mehrteiligen musikalischen Werkes
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Als Satz bezeichnet man in der klassischen Musik einen in sich geschlossenen Teil eines mehrteiligen musikalischen Werkes wie z. B. einer Suite oder einer Sinfonie. Meistens ist jedem Satz eine so genannte Satzbezeichnung gegeben, die Tempi und Charakter (z. B. „Andante“, „Allegro con brio“), den Typ des Satzes (z. B. Menuett, Scherzo) oder seine Stellung im Ablauf des Werkes (zum Beispiel Entrée und Finale[1]) angeben.

Die sich aus den verschiedenen Sätzen ergebende Satzfolge ist oft auf Kontrastreichtum angelegt. Typische Satzfolgen:

Inhaltsverzeichnis

Weitere BedeutungenBearbeiten

  • In der musikalischen Formenlehre in der Nachfolge Arnold Schönbergs bezeichnet Satz einen bestimmten Thementypus.
  • In der musikalischen Periode gibt es den Vorder- und den Nachsatz.
  • Der Tonsatz beschäftigt sich mit dem Setzen der einzelnen Stimmen zueinander.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Adalbert Quadt: Gitarrenmusik des 16.–18. Jahrhunderts. Nach Tabulaturen hrsg. von Adalbert Quadt. Band 1–4. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1970 ff., Band 2: nach Tabulaturen für Colascione, Mandora und Angelica, 3. Auflage ebenda 1972, S. 65, und Band 3, S. 15.