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Rudolf Edlinger

österreichischer Politiker
Rudolf Edlinger (2010)

Rudolf Edlinger (* 20. Februar 1940 in Wien) ist ein ehemaliger österreichischer Politiker (SPÖ) und Fußballfunktionär.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Nach Volks- und Realschule absolvierte Rudolf Edlinger eine Ausbildung zum Lithographen (1954–1957), diesen Beruf übte er bis 1962 aus. Auf dem Zweiten Bildungsweg absolvierte er die Handelsschule und danach den Lehrgang für Werbung und Verkauf an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Ab 1969 saß Edlinger im Wiener Gemeinderat und war anschließend zehn Jahre Stadtrat. Von 1997 bis 2000 war er Bundesminister für Finanzen in der Regierung unter Bundeskanzler Viktor Klima. Anschließend blieb er bis 2002 Abgeordneter zum Nationalrat und Budgetsprecher der SPÖ.

Von 2001 bis 2013 war er Präsident des österreichischen Bundesligavereines Rapid Wien[1][2]. Seit 2003 ist er Präsident des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes[3].

Politische FunktionenBearbeiten

  • Bezirkssekretär der SPÖ Wien/Währing (1964–1968)
  • Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderates (1969–1986)
  • Landesparteisekretär der SPÖ Wien (1976–1981)
  • Vorsitzender des Landtagsklubs der SPÖ Wien (1981–1986)
  • Amtsführender Stadtrat für Wohnbau und Stadterneuerung (1986–1994)
  • Amtsführender Stadtrat für Finanzen und Wirtschaftspolitik (1994–1997)
  • Bundesminister für Finanzen (1997–2000)

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Präsidium des SK Rapid Wien (Memento des Originals vom 15. Mai 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.skrapid.at
  2. skrapid.at - "Ein ganz herzliches Dankeschön für diesen Vertrauensbeweis" (Memento des Originals vom 26. Januar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.skrapid.at. Artikel vom 19. November 2013, abgerufen am 24. August 2014.
  3. [1]@1@2Vorlage:Toter Link/www.xn--dw-fka.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)