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Ronino (deutsch Rönneberg) ist ein Dorf im Nordosten der polnischen Woiwodschaft Westpommern und gehört zur Landgemeinde Postomino (Pustamin) im Kreis Sławno (Schlawe).

GeschichteBearbeiten

Wann der kleine Ort Rönneberg, auch Rennberg, entstand, ist nicht bekannt. Bis 1945 war er mit Alt Kuddezow (Chudaczewo) verbunden, als dessen Ortschaft er eingeordnet war. Dementsprechend gehörte Rönneberg zum Amtsbezirk Pennekow (Pieńkowo), zum Standesamt Pennekow und zum Amtsgericht Rügenwalde (Darłowo) im Landkreis Schlawe i. Pom. im Regierungsbezirk Köslin der preußischen Provinz Pommern.

Damals bestand der Ort aus 26 Gehöften, unter denen lediglich ein Vollerwerbsbetrieb war. Die übrigen Gehöfte gehörten handwerklich oder in Arbeiterberufen tätigen Besitzern.

KircheBearbeiten

Auch kirchlich war Rönneberg vor 1945 mit Alt Kuddezow verbunden, zu dessen Kirchspiel es – wie auch Neu Kuddezow (Chudaczewko) – gehörte. Es lag im evangelischen Kirchenkreis Rügenwalde in der Kirchenprovinz Pommern der Kirche der Altpreußischen Union.

Seit 1945 heißt Rönneberg Ronino und ist ein Teil der Gmina Postomino im Powiat Sławieński der Woiwodschaft Westpommern. Sein Kirchort Chudaczewo ist seit 1995 Filialkirche zur katholischen Pfarrei Stary Kraków (Alt Krakow) im Dekanat Darłowo im Bistum Köslin-Kolberg. Evangelischerseits ist heute das Pfarramt der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Koszalin (Köslin) zuständig.

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

  • Georg Segler (1906–1978), deutscher Agrarwissenschaftler und Direktor des Instituts für Landtechnik der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim

LiteraturBearbeiten

  • Manfred Vollack (Hrsg.): Der Kreis Schlawe. Ein pommersches Heimatbuch. Husum 1988/1989.