Hauptmenü öffnen

Ray June (* 27. März 1895 in Ithaca, New York; † 26. Mai 1958 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Kameramann.

LebenBearbeiten

Ray June war schon während seiner Militärzeit im Ersten Weltkrieg als Kameramann tätig. Nach relativ kurzer Zeit als Kameraassistent drehte er ab 1921 als Chefkameramann Filme eher durchschnittlicher Bedeutung. Erst nach Einführung des Tonfilms hatte er Gelegenheit für anspruchsvollere Tätigkeit.[1] Zu den Filmen aus dieser Zeit zählt z. B. Blühender Blödsinn mit den Marx-Brothers. Nach seinem Wechsel zu MGM war er für die Fotografie zahlreicher Filme mit Superstars wie Jean Harlow und Clark Gable verantwortlich. Nach weiteren Jahren mit wiederum weniger bedeutsamen Filmen und dem Abschied von MGM konnte June mit Filmen wie Der Hofnarr wieder an frühere Erfolge anknüpfen.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

  • 1948: Drei kleine Biester (Three Daring Daughters)
  • 1949: Der geheime Garten (The Secret Garden)
  • 1950: Drohende Schatten (Shadow on the Wall)
  • 1950: Hexenkessel (Crisis)
  • 1950: Das Raubtier ist los (The Reformer and the Redhead)
  • 1951: Geborgtes Glück (Invitation)
  • 1951: Von Gier besessen (Inside Straight)
  • 1951: Der Cowboy, den es zweimal gab (Callaway Went Thataway)
  • 1952: Die letzte Entscheidung (Above and Beyond)
  • 1952: Nur dies eine Mal (Just This Once)
  • 1953: Du bist so leicht zu lieben (Easy to Love)
  • 1953: Sombrero
  • 1954: Day of Triumph
  • 1955: Feuer im Blut (Hot Blood)
  • 1955: Der Hofnarr (The Court Jester)
  • 1957: Hongkong war ihr Schicksal (The Seventh Sin)
  • 1957: Ein süßer Fratz (Funny Face)
  • 1958: Gigi
  • 1958: Hausboot (Houseboat)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 4: H – L. Botho Höfer – Richard Lester. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 265.