Randburg

Kleinstadt in Südafrika

Randburg ist ein administrativer Bestandteil der Metropolgemeinde City of Johannesburg in der südafrikanischen Provinz Gauteng.

Randburg
Randburg (Südafrika)
Randburg (26° 5′ 37″ S, 28° 0′ 23″O)
Randburg
Koordinaten 26° 6′ S, 28° 0′ OKoordinaten: 26° 6′ S, 28° 0′ O
Basisdaten
Staat Südafrika

Provinz

Gauteng
Distrikt Johannesburg
Höhe 1590 m
Fläche 168 km²
Einwohner 337.053 (2011)
Dichte 2.006,5 Ew./km²
Gründung 1959
Beverley Gardens, Randburg
Beverley Gardens, Randburg

GeographieBearbeiten

 
Einteilung der Stadtbezirke Johannesburgs bis 2006

Randburg liegt etwa zehn Kilometer nordwestlich des Johannesburger Zentrums. Unmittelbar östlich befindet sich der aufstrebende Stadtteil Sandton, zu dem auch das nördlich von Randburg gelegene Bryanston gehört. Randburg grenzt außerdem an die Stadtteile Rosebank im Südosten, Sophiatown im Süden und Roodepoort im Westen.

Randburg ist rund 168 Quadratkilometer groß und hat 337.053 Einwohner (Stand 2011).[1] Laut Volkszählung 2011 waren die Bewohner zu 46 % Weiße und zu 37 % Schwarze. Randburgs Bewohner haben im Durchschnitt ein höheres Einkommen als die Gesamtbevölkerung der Metropolgemeinde.[2]

GeschichteBearbeiten

Randburg wurde 1959 aus 32 Johannesburger Vorstädten gebildet. Zur Namensfindung war ein Wettbewerb ausgeschrieben worden. „Randburg“ bezieht sich auf die Kurzform „Rand“ des Witwatersrand. Bis zur Abschaffung der Apartheid durften ausschließlich Weiße in Randburg wohnen. Die Stadt war eine Hochburg der regierenden Nasionale Party. In den 1990er Jahren kam es zu einem Niedergang des Innenstadtbereichs. 1996 wurde Randburg Teil des Northern Metropolitan Local Council, 2000 ging es in der Metropolgemeinde City of Johannesburg auf. Anfangs gehörte es zur Region 3, seit 2006 zur Region B. Am 7. Juli 2007 fand im Coca Cola Dome der afrikanische Teil des auf allen Kontinenten veranstalteten Live-Earth-Konzerts statt.[3]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Die Stadt dient überwiegend Wohnzwecken. Es gibt zahlreiche Geschäftszentren.[2]

Die Fernstraße N1 führt mit ihrem Western Bypass westlich um Randburg herum. Zu den weiteren Straßen gehört die R512, die Richtung Nordwesten nach Brits führt. Randburg hat keinen Bahnanschluss. Ein Anschluss an das Streckennetz des Gautrain wird diskutiert.[4]

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Volkszählung 2011, abgerufen am 26. Juni 2016
  2. a b Randburg bei sa-venues.com (englisch), abgerufen am 26. Juni 2016
  3. Beschreibung der Konzerte bei energie-umwelt-mensch.de, abgerufen am 26. Juni 2016
  4. New Gautrain routes bei gautrain.co.za (englisch), abgerufen am 26. Juni 2016