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Rainer Stadler (Journalist, 1958)

Schweizer Journalist

Rainer Stadler (* 1. Juli 1958 in St. Gallen) ist ein Schweizer Journalist.

LebenBearbeiten

Stadler studierte Philosophie, französische Literatur und Linguistik an den Universitäten Zürich und Paris. Er schloss sein Studium an der Universität Zürich mit einem Lizentiat über Theodor W. Adorno ab. Danach war er Mitarbeiter eines Pressebüros. Seit 1989 arbeitet er bei der Neuen Zürcher Zeitung und schreibt unter dem Kürzel ras. über die Themen Medienpolitik, Medienberichterstattung und medienethische Fragen, hauptsächlich im Ressort Inland und für die Beilage «Medien». Auf Ende Oktober 2018 wurde Stadler die Verantwortung für die Medienseite der NZZ entzogen. Sie wird künftig von der Feuilletonredaktion geleitet, Stadler bleibt aber Autor.[1]

Stadler hatte einen Lehrauftrag im Bereich Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Luzern und ist Mitglied im Stiftungsrat des Schweizer Presserats. Er wurde 2008 für sein Gesamtwerk mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet.[2] 2011 erhielt Stadler von der SRG Ostschweiz den Ostschweizer Radio- und Fernsehpreis. Dieser Preis ist von den Ostschweizer Kantonsregierungen gestiftet.[3]

Rainer Stadler spielt Kontrabass. 1982/83 besuchte er eine Jazzschule in Paris und spielte in verschiedenen Formationen.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Rainer Stadler verliert die Medienseite. In: persoenlich.com. 5. Oktober 2018.
  2. Anerkennung für die Arbeit im Dienst der «Holzmedien». In: Neue Zürcher Zeitung. 23. Mai 2008, S. 65.
  3. Radio- und Fernsehpreis für NZZ-Redaktor. In: Tagblatt Online. 16. April 2011, abgerufen am 15. Juni 2011.