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Petra Platen

deutsche Handballspielerin und Sportmedizinerin

Petra Platen (* 7. November 1959 in Moers) ist eine deutsche Sportmedizinerin und ehemalige Handballnationalspielerin.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Platen studierte von 1978 bis 1987 Biologie und Humanmedizin an der Universität Köln und wurde 1987 als Ärztin approbiert. Von 1987 bis 2005 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Assistentin, Akademische Rätin und Oberrätin an der Deutschen Sporthochschule Köln. Dabei wurde sie 1990 an der Universität Köln promoviert und 1997 an der Deutschen Sporthochschule Köln für Sportmedizin habilitiert. Seit 2005 ist sie W3-Professorin für Sportmedizin und Sporternährung an der Fakultät für Sportwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Platen ist Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sicherheit im Sport (ASiS).

Platen war Handballspielerin bei TuS Preußen Vluyn und Bayer 04 Leverkusen sowie 208-malige Nationalspielerin der deutschen Handballnationalmannschaft.[1] Hierbei erzielte sie 355 Länderspieltore.[2] Als Mannschaftsführerin nahm die Spielerin auf der linken Außenposition an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles teil, wo sie mit der deutschen Mannschaft den vierten Platz belegte.

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Bettina Schaar, Petra Platen: Inline-Skating. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2000, ISBN 3-499-19492-9.
  • Petra Platen, Marion Lebenstedt, Gaby Bußmann: Ess-Störungen im Leistungssport: Ein Leitfaden für Athlet/innen, Trainer/innen, Eltern und Betreuer/innen. Sport und Buch Strauß, Köln 2004, ISBN 3-89001-135-7.

LiteraturBearbeiten

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: Los Angeles 1984. Die Olympiamannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt am Main 1984.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Archivierte Kopie (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive)
  2. http://deutscherhandballbund.de/content/down/070302_medieninfo_riesa.pdf (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive)