Paul Adolph (Intendant)

deutscher Geheimer Regierungsrat und Generalintendant des Sächsischen Staatstheaters

Friedrich Theodor Paul Adolph (* 25. Juni 1868 in Dresden; † 23. Juni 1941 ebenda) war ein deutscher Geheimer Regierungsrat und Generalintendant des Sächsischen Staatstheaters in Dresden.

LebenBearbeiten

Er war der Sohn des Dresdner Kunstmalers Gustav Adolph. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Dresden studierte er Rechtswissenschaften und legte seine Referendar- und Assessor-Examen ab. Am 1. April 1909 wurde er zum Kollegiatsmitglied in die Generaldirektion des Königlich Sächsischen Hoftheaters berufen. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Kriegsfreiwilliger teil und diente im 1. Ulanen-Regiment Nr. 17 in Oschatz.

Nachdem Paul Adolph elf Jahre in der Generaldirektion (u. a. zuletzt als Verwaltungsdirektor)[1] am Sächsischen Hoftheater und anschließend in sächsischen Kultus-, Innen- und Justizministerium gewirkt hatte, wurde er nach der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ im März 1933 Generalintendant des Sächsischen Staatstheater. Diese Funktion hatte er bis 1935 inne.[2]

Er starb zwei Tage vor Vollendung seines 73. Lebensjahres und wurde auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden begraben, wo sich noch heute sein Grabmal befindet.

WerkeBearbeiten

  • Vom Hof- zum Staatstheater, 1931.

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wie Dresden seine Unschuld verlor
  2. Degeners Wer ist's?, Berlin 1935, S. 9.