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Oskar Auster

deutscher Bauingenieur, Zittauer Stadtrat

Oskar Ludwig Auster (* 7. Dezember 1853 in Zittau; † 22. Januar 1919 ebenda) war Zittauer Dezernent des städtischen Bauwesens und Königlicher Baurat.

LebenBearbeiten

1877 bis 1882 war Oskar Auster Lehrer an der Baugewerbeschule von Holzminden, wo er als Ingenieur mit der Projektierung und Ausführung verschiedener Hochbauten, Tiefbauten, Brückenbauten und Straßenbauten betraut war. 1882 bis 1887 wirkte er als Ingenieur des städtischen Tiefbauamtes in Leipzig, bis 1894 als Stadtbaumeister in Freiberg. 1894 kam er wieder zurück nach Zittau und wurde am 1. Mai 1894 als viertes besoldetes technisches Ratsmitglied angestellt.

LeistungenBearbeiten

Aufgrund seines Fachwissens zeigte Oskar Auster großes Interesse für die Angelegenheiten des kommunalen Bauwesens. Unter seiner Leitung sind für die Stadt Zittau hochbedeutende Bauaufgaben gelöst worden. Eines der wichtigsten kommunalen Bauvorhaben unter seiner Leitung war die Regulierung des Mandauflusses. Weitere bedeutende Bauunternehmungen unter seiner maßgeblichen Beteiligung war die Errichtung und Erweiterung des städtischen Elektrizitätswerkes, der Straßenbahn, die Erweiterung des Gaswerkes sowie die Anlegung der Oybiner Wasserleitung. In den Kriegsjahren hat er sich durch die Leitung des Kriegsunterstützungswesens große Verdienste erworben.

EinzelnachweiseBearbeiten

Kurzbiografie Stadtrat Oskar Auster, Stadtarchiv Zittau