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Oscar Levant

US-amerikanischer Komponist

Leben und KarriereBearbeiten

Besonders bekannt wurde Levant für seine sarkastisch-humorvollen Auftritte in Film, Fernsehen und Radio. Um 1925 trat er in einem der ersten Musikkurzfilme auf, in Ben Bernie and All the Lads. Seine vielleicht bekannteste Filmrolle spielte er 1951 neben Gene Kelly in Ein Amerikaner in Paris. Hauptsächlich war Levant allerdings ein bekannter Sänger seiner Zeit. Nach seiner ersten Scheidung von Barbara Woodell im Jahre 1932 heiratete er 1939 Doris Gilmartin, mit der er drei Kinder bekam. Sie blieben bis zu seinem Tod 1972 mit 65 Jahren an einem Herzinfarkt zusammen.

Levant als KonzertpianistBearbeiten

Auf dem Höhepunkt seiner Popularität war Oscar Levant der bestbezahlte Konzertpianist in Amerika. Er übertraf dabei Vladimir Horowitz und Arthur Rubinstein, mit denen er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame teilt.[1] Er trat unter Dirigenten wie Toscanini, Beecham, Mitropoulos, Reiner und Ormandy auf und war der maßgebliche Interpret der Werke seines Freundes George Gershwin. Levants Aufnahme der Rhapsody in Blue aus dem Jahr 1945 ist seit Jahrzehnten eines der meistverkauften Alben von Columbia Records. 2018 veröffentlichte der Musikproduzent Robert Russ eine Anthologie seiner gesamten Columbia-Aufnahmen. "An outstanding collection" (Will Friedwald, The Wall Street Journal)[2], die Dezember 2018 für einen Grammy nominiert wurde.[3]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

  • 1928: My Man (Musik)
  • 1928: Side Street (Musik)
  • 1929: The Delightful Rogue (Musik)
  • 1929: Street Girl (Musik)
  • 1929: Artisten (The Dance of Life) (Darsteller)
  • 1929: Jazz Heaven (Musik)
  • 1929: Tanned Legs (Musik)
  • 1930: Love Comes Along (Musik)
  • 1930: Leathernecking (Musik)
  • 1933: Orient Express (Co-Drehbuch)
  • 1935: In den Klauen von Hasardeuren (Black Sheep Musik)
  • 1935: Music is Magic (Musik)
  • 1935: Lerne lieben ohne zu weinen (In Person Musik)
  • 1936: The Smartest Girl in Town (Musik)
  • 1937: Denen ist nichts heilig (Nothing Sacred) (Musik)
  • 1940: Rhythm on the River (Darsteller)
  • 1941: Kiss the Boy (Darsteller)
  • 1945: Rhapsodie in Blau (Rhapsody in Blue) (Darsteller)
  • 1946: Humoreske (Humoresque) (Darsteller)
  • 1947: You Were Meant for Me (Darsteller)
  • 1948: Zaubernächte in Rio (Romance on the High Seas) (Darsteller)
  • 1949: Die Tänzer vom Broadway (The Barkleys of Broadway) (Darsteller)
  • 1951: Ein Amerikaner in Paris (An American in Paris)(Darsteller)
  • 1952: Vier Perlen (O'Henry's Full House) (Darsteller)
  • 1952: The I Don't Care Girl (Darsteller)
  • 1953: Vorhang auf! (The Band Wagon) (Darsteller)
  • 1954: Die Verlorenen (The Cobweb) (Darsteller)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Pittsburgh Music Story: Oscar Levant (englischsprachig). Pittsburgh Music History, abgerufen am 23. Januar 2019.
  2. Bill Friedwald: ‘A Rhapsody in Blue: The Extraordinary Life of Oscar Levant’ Review (englischsprachig). The Wall Street Journal, 21. August 2018, abgerufen am 23. Januar 2019.
  3. Artist Robert Russ (englischsprachig). National Academy of Recording Arts and Sciences, 6. Dezember 2018, abgerufen am 7. Dezember 2018.