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Okoč
Wappen Karte
Wappen von Okoč
Okoč (Slowakei)
Okoč
Okoč
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Trnavský kraj
Okres: Dunajská Streda
Region: Podunajsko
Fläche: 63,426 km²
Einwohner: 3.568 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Höhe: 112 m n.m.
Postleitzahl: 930 28
Telefonvorwahl: 0 31
Geographische Lage: 47° 53′ N, 17° 49′ OKoordinaten: 47° 53′ 26″ N, 17° 48′ 35″ O
Kfz-Kennzeichen: DS
Kód obce: 501824
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung Gemeindegebiet: 3 Gemeindeteile
Verwaltung (Stand: November 2018)
Bürgermeister: Ladislav Polák
Adresse: Obecný úrad Okoč
Hlavná 833/57
930 28 Okoč
Webpräsenz: www.okoc.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Okoč (bis 1948 slowakisch „Ekeč“; ungarisch Ekecs) ist ein Ort und eine Gemeinde im Okres Dunajská Streda des Trnavský kraj im Südwesten der Slowakei.

GeographieBearbeiten

 
Das Rathaus von Okoč
 
Katholische Kirche von Okoč

Die Gemeinde liegt auf dem unteren Teil der Großen Schüttinsel, einer Flussinsel zwischen der Donau und Kleine Donau, die ein Teil des slowakischen Donautieflands ist. Nördlich und nordöstlich des Ortes verläuft der Komárňanský kanál. Okoč liegt auf der Landesstraße 561 und ist fünf Kilometer von Veľký Meder und 33 Kilometer von Komárno entfernt. Der Bahnanschluss erfolgt über eine Haltestelle der Bahnstrecke Bratislava–Komárno.

Verwaltungstechnisch gliedert sich die Gemeinde in die Teile Okoč, Jánošíkovo na Ostrove und Opatovský Sokolec (1976 eingemeindet, ungarisch Apácaszakállas). Des Weiteren befinden sich im Umland auch einige Kleinhöfe wie Asód, Dropie, Goľáš, Veľký Sek und Viharoš.

GeschichteBearbeiten

Der Gemeindeteil Opatovský Sokolec wird zum ersten Mal 1221 erwähnt, während der Hauptort ist erst 1268 als Ekech nachweisbar. Beide Orte lagen im Komitat Komorn des Königreichs Ungarn und der letztgenannte Ort gehörte zum Herrschaftsgut der Burg von Komorn. In beiden Orten waren die Einwohner zumeist in Viehzucht und insbesondere Fischerei tätig, was auch auf dem Gemeindewappen dargestellt ist.

Nach dem Zerfall von Österreich-Ungarn kamen beide Orte zur neu entstandenen Tschechoslowakei. 1938–45 lagen sie auf Grund des Ersten Wiener Schiedsspruchs noch einmal in Ungarn. 1976 kam es zum Zusammenschluss beider Orte.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Okoč – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien