Hauptmenü öffnen

Nymburk (deutsch Nimburg, auch Neuenburg an der Elbe) ist eine Stadt in der Mittelböhmischen Region. Sie liegt an der Einmündung der Mrlina in die Elbe, 40 km nordöstlich von Prag und hat rund 15.000 Einwohner.

Nymburk
Wappen von Nymburk
Nymburk (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Nymburk
Fläche: 2062 ha
Geographische Lage: 50° 11′ N, 15° 3′ OKoordinaten: 50° 11′ 10″ N, 15° 2′ 35″ O
Höhe: 193 m n.m.
Einwohner: 15.062 (1. Jan. 2018)[1]
Postleitzahl: 288 02
Kfz-Kennzeichen: S
Verkehr
Bahnanschluss: Kolín–Děčín
Nymburk město–Veleliby
Poříčany–Nymburk
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 2
Verwaltung
Bürgermeister: Ladislav Kutík (Stand: 2006)
Adresse: Nám. Přemyslovců 163
288 02 Nymburk
Gemeindenummer: 537004
Website: www.nymburk.cz

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
Stadtmauer
 
Elbbrücke

Die Stadt wurde um das Jahr 1275 vom böhmischen König Přemysl Otakar II. als Königsstadt gegründet. Sie erhielt den deutschen Namen Nuenburch und wurde mit deutschen Kolonisten besiedelt. Im Laufe des 14. Jahrhunderts nahm die Anzahl der tschechischen Bürger allmählich zu. Zur Zeit der hussitischen Revolution war die Stadt weitgehend von Tschechen bewohnt. Ab 1425 befand sie sich unter der Kontrolle der Taboriten, 1436 bestätigte König Sigismund ihre Privilegien. Sowohl nach dem Ständeaufstand von 1547 als auch der Schlacht am Weißen Berg von 1619 war die Stadt Repressionen ausgesetzt, da sich weite Teile der Bevölkerung zum Protestantismus bekannten. Diejenigen, die sich weigerten katholisch zu werden, mussten 1628 auswandern.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1631 und 1634 von sächsischen Truppen erobert und zerstört, später auch von den Schweden. Erst ab Anfang des 18. Jahrhunderts kam es wieder zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts war Nymburk ein Zentrum der tschechischen Nationalen Wiedergeburt.

StadtgliederungBearbeiten

Die Stadt Nymburk besteht aus den Stadtteilen Drahelice (Drahelitz) und Nymburk (Nimburg).

SehenswürdigkeitenBearbeiten

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Nymburk ist partnerschaftlich verbunden mit

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

In Nymburk lebten und wirktenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Nymburk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2018 (PDF; 421 KiB)